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aqua ,9(4)

Arturo, A. P. & W. J. Richards & F. Amaya & Criales, M. M. (2005): First Caribbean record of Akko dionaea (Pisces: Gobiidae) another South American endemic. aqua 9(4), 133-138

Zusammenfassung:

Aus der kolumbianischen Karibik wurde erstmals über Akko dionaea Birdsongund Robins berichtet, auf der Grundlage von Exemplaren, die im Mündungstrichter von Cienaga Grande de Santa Marta gesammelt wurden. Zehn Nachtfänge mit Trichternetzen an der Mündung ergaben insgesamt 228 Exemplare, in den verschiedensten Stadien, von der Larve bis zum Jugendstadium. Die Exemplare wurden zu Neu- und zu Vollmond vorwiegend während der Trockenzeit gefangen. Die Larven und juvenilen Stadien von A. dionaea werden hier zum ersten Mal beschrieben. Während der Entwicklung ist die Art starken allometrischen Veränderungen unterworfen, vor allem bei der Kopf- und Augenlänge. Schließlich wird die Art grundsätzlich beschrieben und ihre Ökologie und Biogeografie beleuchtet.

Orlov, A. M. ( 2005): Bottom trawl-caught fishes and some features of their vertical distribution in the Pacific waters of the north Kuril Islands and south-east Kamchatka 1933 - 1999. aqua 9(4), 139-160

Zusammenfassung:

Untersucht wurde die Artenzusammensetzung demersaler (bis auf den Boden gelangender) Fische in pazifischen Gewässern vor den nördlichen Kurilen-Inseln und der südöstlichen Kamtschatka-Halbinsel. Grundlage für die Forschungsarbeit waren 1275 Schleppnetzfänge, die in den Jahren 1993 bis 1999 in Tiefen von 76 bis 833 ausgeführt wurden. Die bestimmten Fische in diesen Fängen umfassten 153 Arten, 96 Gattungen und 41 Familien. 62.1 % der Gesamtzahl kamen aus den folgenden Familien: Schneckenfische (Liparidae), Groppen (Cottidae), Plattfische (Pleuronectidae), Rochen (Rajidae), Aalmuttern (Zoarcidae), Rotbarsche (Sebastidae) und Panzergroppen (Agonidae). Die relative Häufigkeit wurde in folgenden Kategorien erfasst: Sehr selten: 79 Arten; selten: 30; verbreitet: 24; und häufig: 20 Arten. Die meisten der Arten, die vor den nördlichen Kurilen und dem südöstlichen Kamtschatka gefangen wurden, waren auch im Ochotskischen Meer (74.5 %) und im westlichen Beringmeer (80,4 %) verbreitet. Die mit dem Schleppnetz gefangenen (demersalen) Arten verteilten sich folgendermaßen: anadrome (flussaufwärts wandernde) (1), neritische (3), mesopelagische (26), vom mittleren Schelfbereich (18), vom äußeren Schelfbereich (18), mesobenthische (62) und bathybenthische (25). Die häufigsten Arten aus dem mittleren Schelfbereich waren die Seezunge Lepidopsetta polyxystra und die Atka-Makrele Pleurogrammus monopterygius. Die letztgenannte Art war auch im äußeren Schelfbereich am häufigsten. Unter den mesobenthischen Arten dominierten Alaska-Pollack Theragra chalcogramma, Pazifik-Rotbarsch Sebastes alutus, Ataka-Makrele Pleurogrammus monopterygius und die Seezunge Lepidopsetta polyxystra. Die häufigsten bathybenthischen Fische waren Riesen-Grenadierfisch Coryphaenoides cinereus, der "Dornkopf"-Felsenfisch Sebastolobus macrochir, der Seeskorpion Malacoscottus zonurus und der Schneckenfisch Elassodiscus tremebundus.


Silva-Jr., J. M. & F. J. L. Silva & Sazima, I. (2005): Rest, nuture, sex, release, and play: diurnal underwater behaviour of the spinner dolphin at Fernando de Noronha Archipelago, SW Atlantic. aqua 9(4), 161-176

Zusammenfassung:

Am Fernando-de-Noronha-Archipel im Südwestatlantik versammeln sich die Ostpazifik-Delphine Stenella longirostris gewöhnlich in großen Gruppen in einer Bucht mit klarem, flachem Wasser, sodass man ihr Verhalten aus nächster Nähe beobachten und aufzeichnen kann. Es wird ein Überblick über ihre Unterwasser-Aktivitäten am Tage in dieser Bucht gegeben. Außer den üblichen Verhaltensweisen wie Ruhe, Paarung und Spiel werden auch einige in Wort und Bild vorgestellt, die weniger bekannt und seltener dokumentiert sind - z. B. Säugen, Kotabgabe und Erbrechen. Auch werden zwischengeschlechtliche Kontakte und Gruppierungen besprochen. Außerdem wird auf eine bisher unbeachtete Rolle der Wale hingewiesen, nämlich als Nahrungsgeber für Korallenfische.

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