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Valdesalici, S. & Wildekamp, R. H. (2005): A new species of the genus Nothobranchius (Cyprinodontiformes: Nothobranchiidae) from the Luapula River Basin, Zambia. aqua 9(3), 89-96

Zusammenfassung:

Die Exemplare von drei Nothobranchius-Populationen, die in zeitweise ausgetrockneten Tümpeln im Bereich Luapula / Bangweulu in Sambia gesammelt wurden, werden aufgrund der Farbmerkmale der Männchen in einer neuen Art zusammengefasst. Diese wird min den Nothobranchius-Arten verglichen, die man bisher aus demselben Flusssystem kennt. Zur Unterscheidung werden bestimmte Körper- und Farbmerkmale genannt. Ergänzende Informationen über die gegenwärtig bekannte Verbreitung und die Verwandtschaft zu anderen Nothobranchius-Arten in Sambia und benachbarten Gebieten der Demokratischen Republik Kongo werden genannt.

Sazima, C. & Bonaldo R. M. & Krajewski, J. P. & Sazima, I. ( 2005): The Noronha wrasse: a "jack-of-all-trades" follower. aqua 9(3), 97-108

Zusammenfassung:

Bei der Vergesellschaft der Korallenfische während der Narungssuche gibt es immer eine oder mehrere Kern-Arten (hauptsächlich Bodenwühler), denen opportunistische Beutegreifer nachfolgen. Die Folger profitieren von der Nahrung, die bei den bodenwühlenden Aktivitäten der Kern-Arten aufgedeckt oder aufgescheucht wird. Im Fernando-de-Noronha-Archipel im Südwest-Atlantik stellten wir fest, dass der Plankton fressende, benthische Wirbellose aufsammelnde und putzende Lippfisch Thalassoma noronhanum, auch als Noronha-Lippfisch bezeichnet, sich als höchst vielseitiger Fresser, eine Art "Allerwelts-Fisch" betätigt, während er Korallenfischen folgt. Der Norohna-Lippfisch vergesellschaftet sich mit 15 verschiedenen Korallenfisch-Arten, um sich von den durch sie bei der Nahrungssuche aufgestöberten Partikeln zu ernähren. Folgende Typen des Nahrungserwerbs ließen sich an dem Lippfisch im Gefolge der Korallenfische feststellen: 1) Aufpicken der vom Bodengrund gelösten Partikel; 2) Aufnahme aus dem Maul wieder ausgestoßener Teile; 3) Aufnahme der mit dem Kot ausgeschiedenen Partikel; 4) Putztätigkeit bei den Kern-Fischen. Häufig folgte der Lippfisch den Papageifischen Sparisoma frondosum, S. axillare, S. amplum oder dem Grunzer Haemulon parra. Das wählerische und variable Nahrungsverhalten, das hier bei T. noronhanum im Gefolge der Korallenfische beobachtet wurde, scheint bei den Folger-Fischen selten zu sein. Doch zeigen einige Lippfisch-Arten einen ähnlich oppurtunistischen Nahrungserwerb, sodass sie wahrscheinlich Anwärter für ein entsprechend gezieltes Nahrungsverhalten sind.


Winterbottom, R. & A. Iwata & Kozawa, T. (2005): Vanderhorstia nannai, a new species of burrow-associated goby from Palau and the Philippines (Pisces: Gobiidae). aqua 9(3), 109-114

Zusammenfassung:

Eine neue Art mit Garnelen zusammen lebender Grundeln der Gattung Vanderhorstia wird auf der Grundlage von vier Exemplaren beschrieben, die bei den Palau-Inseln gesammelt wurden, sowie auf der Grundlage von weiteren 15 Aquarien-Exemplaren, die von den Philippinen stammen sollen. Das Vorkommen der Art im letztgenannten Gebiet wird zusätzlich durch eine Aufnahme in situ von den Philippinen belegt, die im Internet verbreitet wurde. Die neue Art V. nannai unterscheidet sich durch folgende Merkmale von den anderen Arten der Gattung: unter den verzweigten Schwanzflossenstrahlen sind der 5. und 9. verlängert; 16-18 Brustflossenstrahlen; 41-45 seitliche Schuppenreihen; keine Schuppen auf der prädorsalen Mittellinie; Färbung: blasser, weißlicher Untergrund mit sechs auffälligen gelborangen, blau umrandeten Flecken in der Mittellinie der Rumpfseite sowie kleinere gelborangene Flecken und blaue Flecken und Streifen auf dem Kopf; eine einzelne Papille in Reihe cp'; eine durchlaufende Reihe b an der Wange; insgesamt 2 bis 4 Papillen in einer Querreihe am Kinn (Reihe f).

Randall, J. E. & R. F. Myers & Trevor, M. N. & S. R. and J. L. Johnson & S. Yoshii & Greene, B. D. (2005): Ninety-one new records of fishes from the Marshall Islands. aqua 9(3), 115-132

Zusammenfassung:

Die folgenden Fischarten wurden erstmals an den Marshallinseln nachgewiesen (entweder durch gefangene Exemplare oder durch präzise Fotos oder Videobilder:) Rincodon typus, Stegostoma fasciatum, Himantura fai, Pastinachus sephen, Ophichthus bonaparti, Gymnothorax breedeni, Myripristis chryseres, Choeroichthys brachysoma, Pontinus rhodochrous, Aethaloperca rogaa, Aulacocephalis temminckii, Cephalopholis aurantia, C. igarashiensis, C. polleni, Epinephelus chlorostigma, E. miliaris, E. retouti, Plectranthias kamii, Plectropomus leopardus, Saloptia powelli, Variola albimargiata, Neocirrhites armatus, Pictichromis porphyreus, Siphamia versicolor, Remora osteochir, Carangoides coeruleopinnatus, C. gymnostethus, Caranx papuensis, Decapterus tabl, Megalaspis cordyla, Seriola rivoliana, Uraspis helvola, Aphareus rutilans, Lutjanus ehrenbergii, L. rufolineatus, Macolor macularis, Paracaesio sordida, P. xanthura, Pristipomoides auricilla, P. filamentosus, P. zonatus, Randallichthys filamentosus, Caesio lunaris, Pterocaesio trilineata, Lethrinus rubrioperculatus, Wattsia mossambica, Nemipterus zysron, Parupeneus indicus, Upeneus vittatus, Chaetodon burgessi, Hemitaurichthys thompsoni, Heniochus singularis, Apolemichthys griffisi, A. xanthopunctatus, Pomacentrus nagasakiensis, Bodianus bimaculatus, B. mesothorax, Cirrhilabrus earlei,Hologymnosus doliatus, Bolbometopon muricatum, Chlorurus japanensis, Scarus fuscocaudalis, Amblyeleotris arcupinna, A.gymnocephala, A. periophthalma, A. randalli, A. ynoi, Bryaninops natans, B. yongei, Coryphopterus pallidus, Cryptocentrus caeruleomaculatus, C. cyanotaenia, Discordipinna griessingeri, Eviota cometa, E. punctulata, E. sigillata, Mahidolia mystacina, Paragobiodon lacunicolus, Psilogobius mainlandi, Stonogobiops yasha, Trimma tevegae, Gunnellichthys viridescens, Nemateleotris decora, Siganus spinus, Acanthurus auranticavus, Naso brachycentron, N. thynnoides, Rastrelliger kanagurta, Aluterus monoceros, Lactoria cornuta und Ostracion solorensis. Außerdem werden acht Sichtbeobachtungen aufgeführt, die noch durch Fang oder Fotos bestätigt werden müssen.

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