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aqua ,9(2)
Mailliet, C. & Saunders, A. (2004): Review of recent work on Bedotia spp. (Teleostei: Atheriniformes) both described and recently collected. aqua 9(2), 45-64
Zusammenfassung:
Eine Anzahl von neu entdeckten und noch unbeschriebenen Arten von Ährenfischen der endemischen Gattung Bedotia (Teleostei: Atheriniformes) aus Madagaskar werden vorgestellt, und der Status der derzeit gültigen Arten wird diskutiert. Informationen zu Lebensräumen und Bedrohungen, systematischer Stellung und biogeographischen Aspekten, sowie Pflege und Zucht werden gegeben. Die Vielfalt und Variabilität innerhalb der Gattung Bedotia wird dokumentiert, und die Notwendigkeit von angepassten Schutzmassnahmen in- und ex-situ angesichts der fortschreitenden Zerstörung der natürlichen Vorkommensgebiete betont. Ähnlichkeiten mit den Melanotaeniidae aus Australien und Neuguinea im Verhalten und in der Fortpflanzung, die als unterstützend für neuere Forschungsergebnisse, die eine enge Verwandtschaft zwischen den madagassischen und australisch / neuguineischen Regenbogenfischen postulieren und eine Eingliederung der Bedotiini in die Familie Melanotaeniidae nahelegen, gewertet werden können, werden beschrieben. Eine allgemeine Gruppierung der bekannten Bedotia-Arten anhand von Körper- und Flossenformen sowie Farbmuster wird vorgeschlagen.
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Andrade, Á. B. & G. Scheidt de Souza Soares & J. P. Barreiros & J. L. Gasparini & Hostim-Silva, M. ( 2004): First recordof Darwin´s slimehead, Gephyroberyx darwinii (Johnson, 1866) (Beryciformes: Trachichthyidae), in association with Brazilian deep reefs. aqua 9(2), 65-68
Zusammenfassung:
Drei Arten der Familie Trachichthyidae kommen in südbrasilianischen Gewässern vor: Paratrachichthys atlanticus, Hoplosthetus occidentalis und Geophyroberyx darwinii. G.darwinii kann eine Länge von 600 mm (TL) erreichen. Die geannnten benthopelagischen Arten treten in Tiefen von bis zu 1210 m auf. Man findet sie grundsätzlich in subtropischen Gewässern, meist zwischen 43°N und 35°S; sie werden zu Nahrungszwecken kommerziell erbeutet, im östlichen Zentralatlantik zur Ernährung und Ölgewinnung. Im vorstehenden Artikel wird über das Vorkommen der Art G. darwinii vor den südöstlichen und südlichen Küsten Brasiliens berichtet, genauer zwischen Vila Velha (Provinz Espirito Santo) und Rio Grande (Provinz Rio Grande) in den Lebensräumen des äußeren Schelfs und der Steilhänge in Tiefen von 70 bis 520 m. Die Fänge von Trachichthyiden ergaben sich auf Fangfahrten auf der Suche nach Lophius gastrophysus über tief liegendem Korallengrund. Für die drei dabei gesammelten Arten werden meristische und biometrische Daten wiedergegeben.
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Walsh, F. M. & Randall, J. E. (2004): Thalassoma jansenii x T. quinquevittatum and T. nigrofasciatum x T. quinquevittatum, hybrid labrid fishes from Indonesia and the Coral sea. aqua 9(2), 69-74
Zusammenfassung:
Berichtet wird über Lippfisch-Hybriden Thalassoma jansenii x T. quinquevittatum und T. nigrofasciatum x T. quinquevittatum, die im Meer um die Banda-Inseln, Indonesien bzw. am Holmes-Riff in der Korallen-See gefangen wurden.
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Allen, G. R. & Randall, J. E. (2004): Two new species of damselfishes (Pomacentridae) of Micronesia. aqua 9(2), 75-87
Zusammenfassung:
Pomacentrus bipunctatus wird auf der Grundlage von 25 Exemplaren beschrieben, die mit einer Länge von 11,0 bis 61,9 mm (SL) beim Enewetak-Atoll an den Marshall-Inseln und bei Truk an den östlichen Karolinen gefangen wurden. Die erwachsenen Tiere ähneln im Erscheinungsbild P. spilotoceps von den Fidschis, doch besitzt die neue Art weniger Brustflossenstrahlen (17 im Vergleich zu 18 -19) und andere Farbmuster bei den juvenilen und subadulten Tieren. Vor allem fehlt bei den jungen Stadien von P. spilotoceps die leuchtend gelbe Färbung im ventralen Bereich des Rumpfes und auf den angrenzenden Flossen. Weiterhin wird Pomacentrus yoshii auf der Grundlage von 10 Exemplaren mit 41,1 - 69,4 mm SL beschrieben, die vom Majuro-Atoll an den südlichen Marshall-Inseln stammen. Diese neue Art unterscheidet sich von allen anderen pazifischen Angehörigen der Gattung deutlich durch ihre Färbung: blauer vorderer Kopfbereich, überwiegend gelblicher Farbton auf dem Rumpf und den Flossen, ein großer schwarzer Fleck an der Basis der Brustflossen. Pomacentrus pikei und P. sulfureus vom westlichen Indischen Ozean sind im Erscheinungsbild ähnlich, besitzen aber XIV statt XIII Rückenflossenstrahlen. Außerdem ist bei P. pikei der Fleck an der Brustflossenbasis viel kleiner, er beschränkt sich auf den oberen Teil. Gemessen an den meristischen Daten und der allgemeinen Gestalt scheint die neue Art dem Riffbarsch P. philippinus vom östlichen Indischen Ozean und westlichen Pazifik nahe verwandt, der sich aber durch das gesamte Farbmuster deutlich unterscheidet.
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[Inhalt 9(2)]
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