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Allen, G. R. & Kuiter, R. H. (2004): Dunckerocampus naia, a new pipefish (Pisces: Syngnathidae) from the Western Pacific. aqua 9(1), 1-6
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Art der Seenadeln, Dunckerocampus naia, auf der Grundlage von zwei Exemplaren mit einer Körperlänge von 73,8 bis 119,8 mm SL, die über den Korallenriffen der Fidschi-Inseln und NO-Borneos in Indonesien in einer Tiefe von 23 bis 32 m gesammelt wurden. Unterwasserfotos sprechen dafür, dass die Art auch in Südjapan, im Norden von Sulawesi, vor Guam, und an den Salomon-Inseln vorkommt. Sie kann leicht mit D. dactyliophorus vom Westpazifik verwechselt werden, die ein ähnliches Muster aus hellen und dunklen Streifen aufweist. Doch sind die Streifen hier eher dunkel und ohne rötlichen Farbton wie bei D. naia. Außerdem zeigt D. dactyliophorus auf der Schwanzflosse ein Augenmuster aus einem weißen Fleck mit einem breiten rötlichen Außenring sowie einen durchgehenden weißen Rand. Im Gegensatz dazu ist bei D. naia die Schwanzflosse überwiegend rot gefärbt und nur im oberen und untersten Teil mit einem weißen Rand versehen.
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Winterbottom, R. ( 2004): Three new species of Trimma (Pisces: Gobiidae) from the central, western and south pacific. aqua 9(1), 7-16
Zusammenfassung:
Beschrieben werden drei neue Arten der Gattung Trimma, die alle durch rote oder rotbraune Streifen auf blassem Untergrund gekennzeichnet sind. Trimma cana zeichnet sich durch acht gut erkennbare rote Streifen auf dem Kopf und auf dem Rumpf auf weißem Untergrund aus, außerdem durch einen unbeschuppten Nackenbereich, eine gut entwickelte Furche zwischen den Augen und einen schwachen dunklen Streifen quer über dem Rücken gleich hinter den Augen, wobei sich die Melanophoren auf der medialen Oberfläche des Frontalknochens befinden. Trimma sostra lässt sich durch sieben unvollständige, undeutlich begrenzte rote Streifen auf Kopf und Rumpf unterscheiden und ist weiterhin durch einen unbeschuppten Nackenbereich, mäßig deutliche Interorbitalfurche, einen dunklen Fleck an der Basis der unteren Brustflosse und einen zweiten auf dem unteren Schwanzzipfel gekennzeichnet. Trimma squamica zeigt einen beschuppten Nacken, schwach entwickelte oder ganz fehlende postorbitale Furche, außerdem acht rote bis rötlich braune Sattelflecken über der dorsalen Mittellinie, von denen die fünf hinteren ventrale Entsprechungen haben.
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Allen, G. R. & Randall J. E. (2004): Two new species of damselfishes (Pomacentridae: Chromis) from Indonesian seas. aqua 9(1), 17-24
Zusammenfassung:
Zwei neue Riffbarsch-Arten ("Schwalbenschwänze") werden von den Korallenriffen Indonesiens beschrieben. Chromis monochroma wird nach fünf Exemplaren mit einer Länge von 41,0 bis 51,3 mm SL beschrieben, die bei Flores in einer Tiefe zwischen 42 und 53 m gesammelt wurden. Folgende Merkmale kennzeichnen diese Art: Flossenstrahlen: XIII, 10-11 (meiste 11) in der Rückenflosse; II, 11 in der Afterflosse; 16-17 (meist 17) in den Brustflossen; 3 stachelförmige in der Schwanzflosse; weiterhin 14-15 (meist 14) mit Röhrchen durchzogene Schuppen auf der Seitenlinie; Körpertiefe 1,79-2,0 mm SL; keine auffälligen Farbkennzeichen. Am nächsten verwandt ist Chromis alpha mit denselben morphometrischen Daten - abweichend jedoch mit 12 statt 11 Weichflossenstrahlen in der Rückenflosse und in der Analflosse und 15 statt 14 Seitenlinienschuppen. Bestes Unterscheidungsmerkmal ist die Farbgebung: vor allem ein schwarzer Fleck am oberen Ende der Brustflossen und schwärzliche hintere Ränder an Vorkiemendeckel und Kiemendeckel. Die zweite neue Art: C. pura, wird auf der Grundlage von fünf Exemplaren mit 54,7-76,3 mm SL beschrieben, die bei Pura, nahe Alor, an den Kleinen Sundainseln in Indonesien in 18 m Tiefe gefangen wurden. Flossenstrahlen: XIII, 12-13 (meist 12) dorsal; II, 11 anal; 19-20 pectoral; 2 stachelförmige Flossenstrahlen caudal; 16-18 Schuppen mit Röhrchen auf der Seitenlinie; Farbmuster ähnlich wie bei C. flavomaculatus; deren Unterscheidungsmerkmal ist eine Anzahl von 25-27 statt 29-34 Kiemenblättchen-Reihen.
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Gómez, S. E. & C. A. Bentos & Ramirez, J. L. (2004): Humans attacked by piranhas (Pisces: Serrasalmidae) in Buenos Aires Province, Argentina. aqua 9(1), 25-28
Zusammenfassung:
Piranhas sind in den Gewässern in der Buenos-Aires-Provinz, Argentinien, selten. Trotzdem wurden im Januar 2004 drei Menschen in öffentlichen Schwimmbädern in der Stadt Salto (34°15'S, 60°16'W), 270 km vom Paraná-Fluss entfernt, angegriffen und verletzt. Wahrscheinlich war Serrasalmus spilopleura die verursachende Art, von der 20 Exemplare in den Bädern gefangen wurden.
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Géry, J. & Zarske, A. (2004): Moenkhausia heikoi n. sp., a new tetra (Teleostei: Ostariophysi: Characiformes: Characidae) from the Rio Xingú basin, Brazil, with a supplementary description of the genus type species. aqua 9(1), 29-43
Zusammenfassung:
Beschrieben wird Moenkhausia heikoi. Diese neue endemische Salmler-Art aus dem Rio-Xingu-Becken wird außerdem mit verwandten Arten verglichen, insbesondere mit der Typus-Art der Gattung: Moenkhausia xinguensis, mit ganz ähnlichem Phänotypus und ebenfalls endemischem Vorkommen im Xingu-Becken. Für die letztgenannte Art wird nach dem Holotypus und neuen Fundstücken die Beschreibung überprüft.
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[Inhalt 9(1)]
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