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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,16(3)
Schraml, E. & Tichy, H. (2010): A new species of Haplochromis, Haplochromis katonga n. sp. (Perciformes: Cichlidae) from the Katonga River, Uganda. aqua 16(3), 81-92
Zusammenfassung:
Eine neue Art der Gattung Haplochromis: H. katonga, wird nach neun Exemplaren mit 37,1 bis 68,7 mm SL beschrieben, die im Katonga-Fluss in Uganda gefangen wurden. Von den anderen Arten der Gattung unterscheiden sie sich durch relativ geringe Größe, die Kombination bestimmter morphologischer Merkmale (beispielsweise ein relativ großes Auge, eine geringe Zahl von Schuppen auf der seitlichen Mittellinie (<31 vs. >30), eine geringere Körpertiefe als bei anderen flusslebenden Arten (32,7 vs. 35-40 % der Standardlänge bei Astatotilapia) sowie durch die Farbgebung (bei Männchen: bläulich bis dunkel graubraun am Rücken, grünlich die Flanken, im Bauchbereich gelblich, rötliche Bereiche an den unpaaren Flossen). Es handelt sich um die bisher einzige Haplochromis-Art vom Katonga-FIuss, der den Victoriasee mit dem Georgsee verbindet. Verbindende Merkmale ließen sich zu den Gattungen Astatotilapia und Enterochromis (nach den Definitionen von Greenwood 1979, 1980) feststellen.
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Fraser, T. H. (2010): A new deepwater species of the genus Apogonichthyoides (Apogonidae) from the Timor Sea, north-western Australia. aqua 16(3), 93-100
Zusammenfassung:
Beschrieben wird die neue Art Apogonichthyoides miniatus anhand von 27 Exemplaren, die in 95 Metern Tiefe in der Timorsee, Nordwest-Australien, gefangen wurden. Es handelt sich um eine besonders kleine Tiefwasser-Art; die erwachsenen Tiere sind kleiner als bei den anderen Arten der A-nigripinnis-Gruppe (11 Arten) und unterscheiden sich der Färbung nach von allen anderen bekannten Arten (19) der Gattung Apogonichthyoides: Kopf, Rumpf und Flossen sind insgesamt rötlich, über der Brustflosse befindet sich ein rundlicher schwärzlicher Körperfleck (kein Augenfleck), dem sich drei schwache schwärzliche Zeichen entlang der Mittellinie anschließen. Außerdem haben die Vertreter dieser Art niedrige Kiemenblättchenzahlen, hohe Brustflossenstrahlenzahlen und eine rundliche Schwanzflosse. Außerdem werden die Zahlen für einige ausgewählte osteologische Merkmale genannt: Schwanzskelett, einen Anteil der Rückenflosse mit einem kleinen sichtbaren achten Stachel sowie eine Schuppe der Seitenlinie. Vertreter von mindestens vier weiteren Gattungen weisen ebenfalls einen sichtbaren achten Rückenstachel auf.
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Carrera-Fernandez, M. & F. Galvan-Magana & Ceballos-Vazquez, P. (2010): Reproductive biology of the blue shark Prionace glauca (Chondrichthyes; Carcharhinidae) off Baja California Sur, Mexico. aqua 16(3), 101-110
Zusammenfassung:
Der Blauhai Prionace glauca (Linnaeus) ist die häufigste Art bei der handwerklichen Fischerei an der Westküste von Baja California Sur, Mexiko. Doch gibt es bisher keine biologischen Informationen über das Fortpflanzungsverhalten der Blauhaie in dieser Gegend. In die Untersuchung von August 2000 bis März 2003 wurden insgesamt 1033 Haie (631 Männchen und 402 Weibchen) einbezogen. Das Verhältnis Weibchen zu Männchen betrug 0,36 zu 1. Die Größe bei der Geschlechtsreife (L50) wurde mit durchschnittlich 184 cm Gesamtlänge (TL) bei den Männchen und 196 cm TL bei den Weibchen ermittelt. Die Wurfgröße reichte von 9 bis 64, mit einem Mittelwert von 33 Embryos. Im August und September konnten Ovulation, Fertilisiation, das Vorhandensein von Eiern im Uterus und kleine Embryos festgestellt werden; voll entwickelte Embryos ließen sich im Mai und Juli nachweisen, nach einer Trächtigkeitsperiode von 9 bis 11 Monaten. Wir fanden zusammengesetzte Spermatozeugmen in der Samenblase von geschlechtsreifen Männchen und Sperma in den Eileiterdrüsen von Weibchen unterschiedlicher Reifestadien, was für eine lange Speicherung von Spermien spricht. Wir konnten bestätigen, dass der Hauptanteil der Fangergebnisse der Haifischerei aus jungen Tieren besteht.
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Jenkins, A. P. & Mailautoka, K. (2010): Hippichthys albomaculosus, a new species of freshwater pipefish(Pisces: Syngnathidae) from Fiji. aqua 16(3), 111-116
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Art der Süßwasser-Seenadeln: Hippichthys albomaculosus, auf der Grundlage von 22 Exemplaren, die auf der Insel Vanua Levu, Republik Fidschi, gesammelt worden waren. Die neue Art unterscheidet sich von ihren nächsten Verwandten durch eine Reihe von Merkmalen — dazu gehören: 13 Rumpfringe, Gesamtzahl der Ringe gewöhnlich 48; Ansatz der Rückenflosse am ersten Schwanzring; Scutella nicht gekielt; Brustflossenstrahlen im Mittel 14, Rumpftiefe etwa 1,7-fache Kopflänge, Analringtiefe etwa 2,8-fache Kopflänge; eine Reihe von 10 bis 11 weißen Augenflecken mit dunklen Rändern auf beiden Seiten des Kiels auf der bauchseitigen Mittellinie in Längsrichtung sowie unterhalb des unteren Rumpfgrates.
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Bogorodsky, S. & M. Kovacic & Larson, H. K. (2010): The first records of four gobies (Pisces: Gobiidae) in the Red Sea. aqua 16(3), 117-128
Zusammenfassung:
Kürzlich konnten in Süd-Ägypten, im Sudan und im Jemen vier Grundel-Arten über Korallen und Korallenfelsen nachgewiesen werden (Feia nympha, Gobiodon prolixus, Pleurosicya plicata und Trimmatom nanus); die drei letztgenannten konnten auch unter Wasser fotografiert werden. Dabei handelt es sich um Erstnachweise dieser Arten im Roten Meer. Mitgeteilt werden Daten zur Morphologie, darunter Bestimmungsmerkmale im Vergleich zu ähnlichen Arten des Roten Meeres und Beschreibungen der Lebendfärbung nach Unterwasserfotografien. Hinzu kommen einige Bemerkungen zur Ökologie der Arten und erste Angaben über die zugeordneten Korallen von P. plicata. Außerdem wird eine Gobodion-Art als die unbeschriebene Gobiodon sp.1 identifiziert, von der früher aus dem Golf von Aqaba berichtet worden war. Trimmatom nanus gilt nun als der kleinste Fisch, den man gegenwärtig vom Roten Meer kennt.
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Allen, G. R. & J. Drew & Fenner, D. (2010): Amphiprion pacificus, a new species of anemonefish (Pomacentridae) from Fiji, Tonga, Samoa, and Wallis Island. aqua 16(3), 129-138
Zusammenfassung:
Die neue Art Amphiprion pacificus n. sp. wird auf der Grundlage von vier Exemplaren mit 30,9-48,3 mm SL beschrieben, die an den Inseln Wallis und Tonga im West-Pazifik gefangen wurden. Unterwasserfotografien belegen außerdem ihr Vorkommen über Korallenriffen der Fidschi- und Samoa-Inseln. Dem Erscheinungsbild nach ist das neue Taxon nahezu identisch mit A. akallopisos vom Indischen Ozean. Beide Arten sind braun mit einem Rosaton, der in einen orangefarbenen oder gelblichen Ton auf der unteren Kopfhälfte und an der Flanke übergeht; außerdem ist ein weißer Streifen auf der dorsalen Mittellinie des, Kopfes kennzeichnend, der kurz vor dem Auge beginnt, sich bis zum Ansatz der Rückenflosse erstreckt und sich vom Rückenflossenansatz bis zur Basis der Schwanzflosse fortsetzt. Nach genetischen Untersuchungsergebnissen dürfte A. pacificus jedoch eher mit A. sandaracinos von Westaustralien und dem indo-malaiischen Raum verwandt sein, sie bilden zusammen eine Klade mittlerer Ausprägung, die sich deutlich von A. akallopisos unterscheidet. A. sandaracinos unterscheidet sich wiederum von A. pacificus nicht nur genetisch, sondern auch im Aussehen: die Grundfarbe ist einheitlich orange, der weiße Stirnstreifen erstreckt sich bis zur Oberlippe. Auch die Mittelwerte der weichen Rücken-flossen- und Afterflossenstrahlen ermöglichen eine Unterscheidung (19 im Vergleich zu 18 und 13 im Vergleich zu 12 bei A. pacificus bzw. A. sandaracinos).
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