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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,16(2)
Last, P. R. & W. T. White & Puckridge, M. (2010): Neotrygon ningalooensis n. sp. (Myliobatoidei: Dasyatidae) a new maskray from Australia. aqua 16(2), 37-50
Zusammenfassung:
Die neue Maskenrochen-Art Neotrygon ningalooensis sp. nov, wird nach Material beschrieben, das Nahe der Coral Bay im Nongaloo Marine Park vor der mittleren Küste Westaustraliens gefangen worden war, wo das Vorkommen offenbar beschränkt und lückenhaft ist. Weiteres, erst seit kurzem verfügbares Material, das weiter südwärts (Shark Bay, West-Australien) und ostwärts (Gove, Northern Territory) gefangen wurde, legt den Schluss nahe, dass diese Art doch weiter verbreitet ist. Wie andere Vertreter der Gattung Neotrygon auch, leben die Tiere der neuen Art vorwiegend über sandigem Grund, verstecken sich aber tagsüber gerne zwischen Korallengestein so, dass sie nur teilweise sichtbar sind. Die Augen treten bei ihnen stärker hervor als bei anderen Arten der Gattung, sodass sie sich tief in weiches Sediment eingraben können, mit den Augen aber noch herausgucken. Die Typus-Exemplare wurden in flachem Wasser nahe der Küste mit dem Speer erbeutet, wo sie mit zwei anderen Angehörigen der Gattung: N. leylandi und N. kuhlii eng vergesellschaftet sind, die sich aber nach der Farbe und Gestalt gut unterscheiden lassen. Neotrygon ningalooensis und N. leylandi zeigen beide eine Schmuckzeichnung auf dem Rücken, haben aber nicht die lebhaft blauen Flecken, wie sie für N. kuhlii typisch sind. Durch Molekularanalyse ließ sich bestätigen, dass die drei sympatrischen Arten im Ningaloo-Gebiet tatsächlich getrennte Arten sind.
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Valdesalici, S. (2010): Nothobranchius boklundi (Cyprinodontiformes: Nothobranchiida): a new annual killifish with two male colour morphs from the Luangwa River basin, Zambia. aqua 16(2), 51-60
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Art der saisonal lebenden Killifische: Nothobranchius boklundi, auf der Grundlage von Exemplaren, die in kurzzeitigen Wasserstellen im Einzugsgebiet des Luangwa in Ost-Sambia gefunden wurden. Die neue Art gehört zur Nothobranchius-brieni-Artengruppe und unterscheidet sich von den anderen Arten der Gruppe durch Farbunterschiede bei den Geschlechtern und durch Körpermerkmale.
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Allen, G. R. & M. V. Erdmann Barber, P. H. (2010): A new species of damselfish (Chrysiptera: Pomacentridae) from Papua New Guinea and eastern Indonesia. aqua 16(2), 61-70
Zusammenfassung:
Chrysiptera arnazae wird auf der Grundlage von 19 Exemplaren mit 21,2 bis 33,1 mm SL aus Papua-Neuguinea und Ost-Indonesien (Provinz Papua Barat, Halmahera, und Nord-Sulawesi) beschrieben. Nach einer genetischen Untersuchung, die noch in Arbeit ist, gehört die neue Art zu einer monophyletischen Klade aus vier Arten, zu denen weiterhin gehören: C. giti (SW-Neuguinea und Togian-Inseln, Indonesien), C. hemicyanea (Süd-Sulawesi, Kei-Inseln, westliches Neuguinea sowie Nordwest-Schelf Australiens) und C.. parasema (West-Indonesien, Sabah, Philippinen und Ryukyu-Inseln).
Alle Angehörigen der Gruppe sind durch eine leuchtend blaue Farbgebung mit verschiedenen Gelb-Anteilen hinten-bauchseitig gekennzeichnet. Die neue Art ähnelt C. hemicyanea durch weitgehend gelbe Bauchflossen (selten nimmt der blaue Anteil die Hälfte bis zu zwei Dritteln der Flosse ein), während bei den anderen beiden Arten die Bauchflossen gänzlich blau sind. Im Unterschied zu allen anderen Arten gibt es bei C. arnazae kurz hinter dem hintersten Rückenflossenstrahl in der Verlängerung eine scharfe senkrechte Grenzlinie zwischen Blau und Gelb und außerdem eine Blau-Gelb-Kombination auf der Afterflosse (während bei den anderen Arten die Afterflosse entweder ganz gelb oder ganz blau ist). Die genetischen Daten, die hier mitgeteilt werden, sind ein weiterer Beleg dafür, dass die neue Art gegenüber den nahe verwandten Arten als eigene Art abgegrenzt werden muss. Ergänzt wird die Beschreibung durch einen Bestimmungsschlüssel für die 10 Angehörigen des „hemicyanea-Komplexes" der Chrysiptera-Arten sowie vergleichende Unterwasserfotos von den drei Arten, die C. arnazae am nächsten verwandt sind.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2010): Two new species of Calumia (Teleostei: Eleotridae) from West Papua, Indonesia. aqua 16(2), 71-80
Zusammenfassung:
Beschrieben werden zwei neue Arten riflbewohnender Schläfergrundeln von der Cenderawasih-Bucht, West-Papua, Indonesien. Calumia eilperinae n. sp. wird auf der Grundlage zweier Exemplare mit 20,7-22,1 mm SL beschrieben. Sie unterscheidet sich von den drei anderen Angehörigen der Gattung durch ein deutlich erkennbares Muster aus hellen und dunklen Bändern auf den Rücken-, After- und Schwanzflossen, 13 Brustflossenstrahlen und eine einzigartige kurze, rundliche zweite Rückenflosse. Der Oberkiefer erstreckt sich nach hinten bis zur vorderen Hälfte der Pupille und nimmt damit in dieser Hinsicht gegenüber anderen Calumia eine Mittelstellung ein. Calumia papuensis n. sp. wird auf der Grundlage von 13 Exemplaren mit 18,4-30,7 mm SL beschrieben. Die Vertreter dieser neuen Art ähneln ausgesprochen C. profunda, haben aber einen schlankeren Schwanzstiel (Tiefe 3,0-3,7 im Vergleich zu 2,4-2,9 in SL), längere Fadenanhänge auf zweiter Rücken- und Afterflosse (erstrecken sich oft bis zu Mitte der Schwanzflosse), im Mittel mehr prädorsale Schuppen (durchschnittlich 9,31 im Vergleich zu 7,8) sowie eine höhere Zahl dunkler Streifen an den Körperflanken (neun statt 6 bis 7). Die beiden Arten wurden zusammen in einer Tiefe von 5 bis 12 Metern über einem geschützten Korallenriff nahe der Küste gefangen.
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