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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,16(1)
Randall, J. E. & Schraml, E. (2010): Notes on soafishes (Serranidae: Grammistinae), with a pictorial review of the genus Pogonperca. aqua 16(1), 1-6
Zusammenfassung:
Zunächst werden die Forschungsergebnisse zu den Hautgiften der Seifenbarsche der Familie Serranidae, Unterfamilie Grammistinae, referiert. Es folgt eine Zusammenfassung der Systematik der Gattung Pogonoperca — mit P. punctata im Zentral- und Westpazifik und P. ocellata im Indischen Ozean. In Farbabbildungen werden die erwachsenen Tiere der beiden Arten und drei Stadien (juvenil bis subadult) zu P. punctata gezeigt. Ausserdem wird ein Aquarienfoto wiedergegeben, das wahrscheinlich eine unbeschriebene Art von Pogonoperca zeigt, von der es bisher keine Belegexemplare gibt. Der bei Boulenger (1895) als Synonym für Pogonoperca ocellata Günther (1859) aufgeführte ?Grammistes compressus Lienard wird als invalider Name für Aulacocephalus temminckii Bleeker gemäß Michel (1972) and Monod (1976) dargestellt. Farbabbildungen zeigen A. temminckii.
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Wittenrich, M. L. & C. C. Baldwin & Turingan, R. G. (2010): Larval development of laboratory-reared Green Mandarinfish Synchiropus splendidus. aqua 16(1), 7-18
Zusammenfassung:
Die untersuchten Larven von Synchiropus splendidus (Herre, 1927) entstammten dem natürlichen Laich von zwei in der Natur gefangenen erwachsenen Paaren. Die Ei- und Larvenentwicklung ähnelt bei S. splendidus der von anderen Callionymiden beschriebenen. Die Eier haben einen Durchmesser von 0,8 mm; bei 26° C schlüpfen die Larven nach 13 bis 16 Stunden. Die frisch geschlüpften Larven haben eine Länge von 1,56 ± 0,04 mm NL und fangen 4 Tage nach dem Schlupf (DPH = days post-hatching) an zu fressen, bei einer Länge von 1,74 ± 0,06 mm NL. Nach 12 DPH macht die Rückensaite (Notochord) 20 % der Körperlänge aus. Bei den Larven fehlt eine starke ventrale Pigmentation, doch weisen sie drei deutliche Pigmentlinien im hinteren Teil des Körpers auf - eine an der Basis der Rückenflosse, eine an der Basis der Afterflosse und eine in Längsrichtung in der Körpermitte. Im Laufe der Ontogenese zeigen die Larven einen Farbwechsel von Gelb zu Orange kurz vor der Ansiedlung. Diese findet am wahrscheinlichsten nach 16 — 20 Tagen DPH statt. Die Ontogenese, einschliesslich der Knochenentwicklung, wird vom Schlupf bis zum Jugendstadium beschrieben..
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Allen, G. R. & Dudgeon, C. L. (2010): Hemiscyllium michaeli, a new species of Bamboo Shark (Hemiscyllidae) from Papua New Guinea. aqua 16(1), 19-30
Zusammenfassung:
Hemiscyllium michaeli wird auf der Grundlage von sechs Exemplaren mit 257-695 mm TL beschrieben, die am östlichen Papua-Neuguinea gefangen wurden. Die neue Art wurde bisher mit H. freycineti verwechselt, die aber auf die Provinz Papua Barat (westliches Neuguinea), Indonesien, beschränkt ist. Die zwei Arten unterscheiden sich hauptsächlich durch die Farbmuster, die als Unterscheidungsmerkmal zwischen den Angehörigen der Gattung am besten geeignet sind. Beide Arten sind reichlich mit braunen Flecken übersät; gleich hinter dem Kopf zeigt sich ein grosser schwarzer oder brauner Augenfleck in Höhe der Flankenmitte. Bei H. michaeli n. sp. sind die Flecken im allgemeinen dichter, grösser und deutlich vieleckig und erinnern stark an Leopardenflecken. Im Gegensatz dazu sind die Flecken bei H. freycineti rundlich bis quer-länglich und in regelmässigen Abständen abgedunkelt, sodass sie 8 bis 9 Streifen oder sattelähnliche Markierungen bilden (diejenigen auf dem Schwanz mitgezählt). Der Unterschied in den Fleckenmustern zwischen den beiden Arten ist in der Kopfgegend besonders augenfällig. Ausserdem weist H. michaeli n. sp. hinter dem Kopf einen markanten schwarzen Augenfleck auf, während bei H. freycineti der schwarze Fleck gewöhnlich nicht besonders gut abgegrenzt ist. Der Vergleich der mitochondrialen ND4 unterstützt die Auffassung einer Trennung auf Arten-Ebene.
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Bariche, M. (2010): First record of the angelfish Pomacanthus maculosus (Teleostei: Pomacanthidae) in the Mediterranean. aqua 16(1), 31-33
Zusammenfassung:
Der westindische Sichel-Kaiserfisch Pomacanthus maculosus wurde erstmals für den östlichen Mittelmeerraum - in den Küstengewässern des Libanon — nachgewiesen. Zwei Exemplare wurden unter Wasser beobachtet, nur eines konnte gefangen werden. Die Beobachtung spricht für ein ganz neues Vorkommen im Mittelmeerraum. Wegen der Nähe des Suez-Kanals wird diskutiert, ob es sich um einen weiteren Fall von Lesseps-Migration handelt. Doch können andere Wege der Einwanderung nicht' ausgeschlossen werden.
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