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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,15(2)
Randall, J. E. (2009): Variation in habitat and color of the Hawaiian scorpionfish Sebastapistes coniorta. aqua 15(2), 61-68
Zusammenfassung:
Kleine Skorpionsfischexemplare in zwei alten Sammlungen des Bishop Museum mit Sebastapistes ballieui von den Hawaii-Inseln, die man dem nicht-hawaiischen S. cyanostigma zugeordnet hatte, wurden neu als S. coniorta bestimmt, der auf Hawaii endemisch ist. Die Art S. cyanostigma, die im indopazifischen Raum weit verbreitet ist, unterscheidet sich durch zahlreiche weiße Flecken von S. coniorta, deren Vertreter kleine dunkelbraune Flecken aufweisen, sowie durch einen doppelten suborbitalen Grat (S. cyanostigma hat einen einfachen Grat im hinteren Bereich). Dokumentiert wird die ungewöhnliche Variabilität von S. coniorta nach Habitat und Lebendfärbung.
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Smith-Vaniz, W. F. (2009): Three new species of Indo-Pacific jawfishes (Opistognathus: Opistognathidae), with the posterior end of the upper jaw produced as a thin flexible lamina. aqua 15(2), 69-108
Zusammenfassung:
Beschrieben werden sechs indopazifische Kieferfische der Gattung Opistognathus, bei denen das hintere Ende des Oberkiefers als dünne, flexible Membran gestaltet ist. Drei von ihnen wurden früher benannt (O. nigromarginus Rüppell, 1830; O. castelnaui Bleeker, 1860, und O. muscatensis Boulenger, 1877), und folgende werden als neue Art beschrieben: O. cyanospilotus, vom Andaman-Meer und von Bali, hat eine einheitlich gelbe Schwanzflosse, keine Bänder oder schwarze Flecken auf den Rumpfseiten oder der Rückenflosse sowie mehrere blaue größere oder kleinere Flecken auf Kiemendeckel, Wangen und Oberkiefer; O. randalli, von Indonesien und den Philippinen, hat den rückwärtigen Teil des Auges auffällig goldgelb gefärbt (beim lebenden Tier), 7 bis 10 gelborange Bänder auf den Rumpfseiten, schmale blasse Ränder an Rücken-, After-, Schwanzflosse (blau beim lebenden Tier); O. variabilis, bekannte Verbreitung von den Malediven bis Palau, hat ein höchst variables Farbmuster von Gelb über Braun bis Blau, und zwar haben Jungtiere und Weibchen oft eine Reihe von sieben oder acht dunklen Flecken in der Mittellinie an den Seiten, aber bei den geschlechtsreifen Männchen können sie oft fehlen oder schwach ausgebildet sein, an manchen Orten sogar bei beiden Geschlechtern. Auch die Oberkieferlänge ist bei dieser Art variabel, in der Bandbreite von relativ kurz bis sehr lang, aber die Wachstumskurven sind jeweils einheitlich, sodass Morphen mit langen und kurzen Kiefern nie zusammen vorkommen. In der Kombination von meristischen Werten und Farbmerkmalen lässt sich dieser Kieferfisch leicht von allen anderen Opistognathus-Arten unterscheiden. Diskutiert werden die Gründe für die Brauchbarkeit einer derartigen Variabilität zur Abgrenzung einer einzelnen Art, und dokumentiert wird das mosaikartige Muster der Variationen.
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Winterbottom, R. (2009): A new species of the genus Trimma (Percomorpha; Gobüdae) from Helen Reef, South-West Islands of Palau. aqua 15(2), 109-116
Zusammenfassung:
Auf der Grundlage von 41 Exemplaren von der Südspitze des Helen-Riffs der SW-Inseln Palaus wird eine neue Art der Gattung Trimma beschrieben. Trimma hotsarihiensis n. sp. ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: fehlende Schuppen auf der prädorsalen Mittellinie; keine Schuppen auf Wangen oder Kiemendeckel; eine breite U-förmige interorbitale Mulde und eine schlitzförmige postorbitale Furche; ein fleischiger Grat als Hautkammbildung in der Mittellinie des Rückens vom ersten Strahl der Rückenflosse an nach vorne zu in der Höhe abnehmend bis hin zu einer gedachten senkrechten Linie vom senkrechten Glied des Präoperculums aus; keine verlängerten Rückenstacheln; normalerweise 9 Rückenflossenstrahlen; 17 Brustflossenstrahlen, von denen 6-12 im Mittelteil verzweigt sind; sowie ein unverzweigter fünfter Bauchflossenstrahl. Wenn sie frisch gefangen sind, haben die Exemplare von T. hotsarihiensis eine gelbe Grundfarbe mit kleinen gelben Flecken auf der Schwanzflosse, einen schwarzen Streifen an der Basis der Rücken- und Afterflossen, der distal von einem etwa gleichbreiten gelben Streifen an den Rücken- und Afterflossen begrenzt wird, Gelb auf dem Rest der Afterflosse, einen kurzen, diffusen, unregelmäßigen dunklen Streifen, der unmittelbar oberhalb des Kiemendeckels beginnt und sich nach hinten zieht, sowie ein dunkles pupillenbreites inneres Band, das sich von der Mittellinie der Occipitalregion aus erstreckt und hinten am Ende des Schwanzstiels ausläuft. Konservierte Exemplare sind strohgelb, die dunklen äußeren Streifen an den Rücken- und Afterflossen und über dem Kiemendeckel bleiben sichtbar, meistens auch der dunkle innere Streifen. Bisher ist Trimma hotsarihiensis nur vom Helen-Riff etwas nördlich vom Äquator im westlichen Pazifik bekannt.
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Krupp, F. & Budd, K. (2009): A new species of the genus Garra (Teleostei: Cyprinidae) from Oman. aqua 15(2), 117- 120
Zusammenfassung:
Garra smarti n. sp., eine neue Art der Gattung Garra Hamilton, 1822 wird anhand von 11 Exemplaren (24.8 bis 49.5 mm Standardlänge) beschrieben. Sie unterscheidet sich von allen anderen Garra der Arabischen Halbinsel durch folgende Merkmalskombination: spitz zulaufende Schnauze; Anus unmittelbar vor dem Ansatz der Analflosse; 3 ungespaltene und 7 gespaltene Dorsalstrahlen; 34 oder 35 perforierte Schuppen in der Seitenlinie, 14-16 Schuppenreihen um die Schwanzwurzel; 13-15 Kiemenreusen auf dem unteren Schenkel des ersten Kiemenbogens; Mundscheibe klein, zumeist länger als breit.
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