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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,14(4)
Jenkins A. P. &, G. R. Allen & Boseto, D. (2008): Lentipes solomonensis, a new species of freshwater goby (Teleostei: Gobioidei: Sicydiinae) from the Solomon Islands. aqua 14(4), 165-174
Zusammenfassung:
Beschrieben wird die neue Art der Süßwassergrundeln Lentipes solomonensis auf der Grundlage von 10 Exemplaren mit 18,2 bis 26,9 mm SL, die auf den Salomon-Inseln Rendova, Ranongga und Makira gefangen wurden. Die Art unterscheidet sich von den nahe verwandten Arten durch eine Kombination von Merkmalen, darunter die folgenden: Rückenflossenstrahlen VI-I, 9; Analflossenstrahlen I, 9; Brustflossenstrahlen: gewöhnlich 16; Membran des letzten Stachels der ersten Rückenflosse verbunden mit der Basis der zweiten Rückenflosse bei Männchen; Oberkiefer mit 12 bis 16 tricuspidalen Zähnen bei Männchen; ein einzelnes Paar breiter, flacher Lappen, die bei Männchen den größten Teil der spitzen Urogenitalpapille verdecken und bei Weibchen fehlen; Urogenitalpapille bei Weibchen rechteckig und normalerweise in eine scheidenähnliche Kerbe versenkt; Männchen auf Oberlippe und Schnauze mit goldgelber Farbe; diese geht nach hinten in goldgelbe Flecken über, die sich über die dorsale Hälfte des Rumpfes bis zur Schwanzwurzel erstrecken; goldgelbe Farbe an den basalen zwei Dritteln der Rücken- und der Brustflosse; an der zweiten Rückenflosse perlweiße Flecken, die einen kleinen dunklen Fleck im mittleren Bereich des ersten Flossenstrahls umrahmen.
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Barbosa, M. A. & Costa, W. J. E. M. (2008): Description of a new species of catfish from the upper rio Paraiba do Sul basin, south-eastern Brazil (Teleostei: Siluriformes: Trichomycteridae) and re-description of Trichomycterus itatiayae. aqua 14(4), 175-186
Zusammenfassung:
Trichomycterus nigroauratus n. sp. aus SO-Brasilien wird erstmals, Trichomycterus itatiayae eine zweites Mal in revidierter Fassung beschrieben. Trichomycterus nigroauratus unterscheidet sich von allen anderen Arten der Gattung durch goldene Flecken auf Schnauze und Rumpf. Die Art ist offenbar nahe verwandt mit T. itatiayae, beide haben ein breites Metapterygoid, das breiter als lang ist, und in ihrem Farbmuster einen schwarzen Streifen entlang der seitlichen Mittellinie, der nach hinten zu den hinteren Rand der Schwanzflosse erreicht, zumindest bei jungen Tieren. Trichomycterus nigroauratus unterscheidet sich von T. iatiayae hauptsächlich durch die Zahl der Flossenstrahlen in der Brustflosse, eine entsprechende Stellung der Afterflosse, durch die Gestalt der opercularen und interopercolaren Odontoden (der Stacheln auf Kiemendeckel und Zwischenkiemendeckel) sowie der Knochen Autopalatinum und Urohyale und der Schwanzflosse, außerdem durch das Farbmuster. Trichomycterus diabolus besitzt ebenfalls ein breites Metapterygoid, ist aber offenbar mit T. castroi näher verwandt, mit dem es einen deutlichen unpigmentierten Bereich im Basalteil der Schwanzflosse gemeinsam hat. Trichomycterus nigroauratus und T. itatiayae findet man oft syntopisch zusammenlebend in kleinen Bergflüssen jener Region, wo sie bei Tageslicht dicht über dem Substrat schwimmen.
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Stefano Valdesalici, S. & Hengstler, H. (2008): Nothobranchius krammeri n. sp. (Cyprinodontiformes: Nothobranchiidae): a new annual killifish from the Meronvi River basin, northeastern Mozambique. aqua 14(4), 187-194
Zusammenfassung:
Beschrieben wird Nothobranchius krammeri n. sp., ein kleiner einjähriger Killifisch, der in einem zeitlich begrenzten Tümpel im Becken des Meronvi-Flusses in Nordost-Mosambik gefangen wurde. Er unterscheidet sich von allen anderen Angehörigen der Gattung durch die Kombination folgender Merkmale: 13-15 Rückenflossenstrahlen; 14-15 Afterflossenstrahlen; 24-27 Schuppen in der mittleren seitlichen Reihe; Bauchflossenspitzen erreichen nicht den After; Rumpf- und Kopfschuppen der Männchen hellblau mit blassrotem oder orangefarbenem Rand; rötliche Schnauze; Kehle orangefarben bis gelb; vorderer und oberer Teil des Kopfes rötlich; Afterflosse gelblich mit einem Muster schmaler blassbrauner Linien; Schwanzflosse blassrot mit einem schmalen schwarzen Saum am äußeren Rand; ein scharf umrissenes durchscheinendes submarginales Band. Aufgrund der Farben der Männchen und der Morphologie wird die neue Art zur Nothobranchius-melanospilus-Gruppe gezählt.
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Costa, W. J. E. M. (2008): Redescription of Rivulus santensis (Teleostei: Cyprinodontiformes: Rivulidae), a killifish species from the Atlantic forest of southeastern Brazil. aqua 14(4), 195-202
Zusammenfassung:
Rivulus santensis, eine kaum bekannte Killifisch-Art aus atlantischen Waldgebieten in SO-Brasilien, wird erneut beschrieben. Sie ist endemisch für einen Bereich im Einzugsgebiet des mittleren und unteren Rio Ribeira de Iguape und kleinerer Küstenflüsse in den Staaten Säo Paulo und Paranä. Rivulus santensis unterscheidet sich von allen anderen Arten der Gattung durch das Farbmuster der Schwanzflosse bei den Männchen, das durch einen dunkelgrauen bis schwarzen Streifen am dorsalen Rand der Flosse gekennzeichnet ist, sowie durch einen weiteren ähnlichen Streifen, der deutlich breiter ist, am ventralen Rand. Die Art ähnelt R. haraldsiolii, denn beide haben eine verlängerte und in Seitenansicht leicht zugespitzte Schnauze. Rivulus santensis unterscheidet sich jedoch von R. haraldsiolii durch die 16 Schuppenreihen um den Schwanzstiel und ein oder zwei kleine Kontaktorgane pro Schuppe im Mittelteil der Flanken bei den Männchen; bei R. haraldsiolii sind es 14 Reihen und zwei bis sieben deutliche Kontaktorgane.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): A new species of damselfish (Chromis: Pomacentridae) from the Raja Ampat Islands, Papua Barat Province, Indonesia.
aqua 14(4), 203-208
Zusammenfassung:
Die neue Art Chromis athena wird auf der Grundlage von fünf Exemplaren mit 49,8 bis 54,3 mm SL beschrieben, die in 62 Metern Tiefe bei den Raja-Ampat-Inseln des westlichen Neuguinea (Provinz Papua Barat, Indonesien) gefangen wurden. Zu den Bestimmungsmerkmalen gehören: XIII, 10 oder 11 Rückenflossenstrahlen; II, 10 oder 11 Afterflossenstrahlen; 17-18 Brustflossenstrahlen; 3 stachelförmige Schwanzflossenstrahlen; 13-14 röhrenartige Schuppen auf der Seitenlinie; Körpertiefe 2,0 bis 2,1 mm SL; sowie eine unverkennbare Färbung mit einem hauptsächlich blaugrauen Rumpf und einer leuchtend gelben Zone vom Nacken über den oberen Rückenbereich oberhalb der Seitenlinienschuppen hinweg.
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Allen, G. R. & P. J. Unmack & Hadiaty, R. K. (2008): Two new species of rainbowfishes (Melanotaenia: Melanotaeniidae), from, western New Guinea (Papua Barat Province, Indonesia). aqua 14(4), 209-224
Zusammenfassung:
Beschrieben werden zwei neue Regenbogenfisch-Arten aus der südwestlichen Birds-Head-Region des westlichen Neuguinea (Provinz Papua Barat, Indonesien). Melanotaenia ammeri n. sp. wird auf der Grundlage von 19 Exemplaren mit 46,5-82,2 mm SL, gesammelt nahe Gusimawa Village, Arguni Bay, beschrieben. Nahe verwandt ist die zweite neue Art M. kokasensis n. sp., beschrieben nach 25 Exemplaren mit 27,2-68,5 mm SL, gefangen nahe Kokas Village auf der nördlichen Fakfak-Halbinsel. Nach der Farbgebung lassen sich die beiden Arten leicht unterscheiden. M. ammeri zeigt ein auffälliges Muster aus abwechselnden malven- bis graublauen und gelben Streifen, während die Farbe von M. kokasensis von einem breiten schwarzen Streifen auf der Flankenmitte beherrscht wird. Außerdem haben die Männchen von M. ammeri einen deutlich tieferen Rumpf (mittlere Tiefe in % der Standardlänge 39,3 im Vergleich zu 34,5) als M. kokasensis. Die Analyse der genetischen Verwandtschaft auf der Basis der Sequenzen von Cytochrom b bestätigt die nahe Verwandtschaft der beiden neuen Arten und zeigt, dass sie zur einzigartigen Regenbogenfisch-Klade gehören, deren Vertreter sich hauptsächlich auf der Vogelkop-Halbinsel und einigen küstennahen Inseln finden.
Nach dem mittleren Kimura-2-Parameter genetischer Divergenzen unterscheiden sich die beiden neuen Arten um 2,4% voneinander. Beide unterscheiden sich aber um 5>4 bzw. 5,6% von M. parva, der nächstverwandten Art, zu der genetische Daten zur Verfügung standen.
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