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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,14(3)
Allen, G. R. & J. Drew & Kaufman, L. (2008): Amphiprion barberi, a new species of anemonefish (Pomacentridae) from Fiji, Tonga, and Samoa. aqua 14(3), 105-114
Zusammenfassung:
Die neue Art der Riffbarsche: Amphiprion barberi, wird auf der Grundlage von 46 Exemplaren mit 16,3 bis 85,8 mm SL beschrieben, die in Tiefen von 2 bis 10 Metern über Korallenriffen von Fidschi, Tonga und Samoa gefangen wurden. Sie ist nahe mit A. melanopus verwandt, die im Westpazifik weit verbreitet ist. Die beiden Arten zeigen deutliche Unterschiede im Farbmuster: u.a. ist bei A. barberi der Rumpf hauptsächlich rötlich orange, bei A. melanopus dunkelbraun oder schwärzlich. Außerdem haben die erwachsenen Tiere der neuen Art auf den Reihen oberhalb vom Kiemendeckel weniger Dörnchen (Spinulae), nämlich 11 bis 19 im Vergleich zu 19 bis 26. Die hier vorgelegten genetischen Daten sprechen ebenfalls für eine Trennung der beiden Arten.
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Murdy, E. O. (2008): Paratrypauchen, a new genus for Trypauchen microcephalus Bleeker, 1860, (Perciformes: Gobiidae: Amblyopinae) with a redescription of Ctenotrypauchen chinensis Steindachner, 1867, and a key to `Trypauchen' group genera. aqua 14(3), 115-128
Zusammenfassung:
Für Trypauchen microcephalus wird der neue Gattungsname Paratrypauchen beschrieben. Paratrypauchen microcephalus unterscheidet sich von Trypauchen durch folgende Merkmale: schuppenloser Rumpf, Bauchflossen mit ausgerandeter Interradial-Membran, drei Pterygiophoren vor dem ersten Hämalstachel. Aufgrund dieser Unterschiede wurde P. microcephalus von vielen neueren Autoren Ctenotrypauchen zugeordnet. Doch unterscheidet sich P. microcephalus deutlich von Ctenotrypauchen durch die Abwesenheit eines auffälligen sägrandigen Vorderkamms und die fehlenden Schuppen auf dem Rumpf. Die neue Gattung wird mit Ctenotrypauchen, Trypauchen und anderen Angehörigen der ‘Trypauchen’-Gruppe verglichen.
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Allen, G. R. & J. Drew & Barber, P. (2008): Cirrhilabrus beauperryi, a new wrasse (Pisces: Labridae) from Melanesia. aqua 14(3), 129-140
Zusammenfassung:
Cirrhilabrus beauperryi wird anhand von acht Exemplaren mit 49,0 bis 85,1 mm SL beschrieben, die bei der Provinz Milne Bay von Papua-Neuguinea gefangen wurden. Freilandbeobachtungen belegen zusätzlich ihr Vorkommen am Bismarck-Archipel (Neu-Britannien, Neu-Irland und Manus), bei Madang (Papua-Neuguinea) und an den Salomon-Inseln. Die neue Art ist nahe verwandt mit C. punctatus von den Fidschis, Tonga, Neu-Kaledonien, Ost-Australien und vom südlichen Papua-Neuguinea und wurde auch oft damit verwechselt. Dem Farbmuster nach lassen sich die beiden Arten aber klar trennen. Die ausgewachsenen Individuen von C. beauperryi zeigen allgemein auf der Bauchseite eine purpurhafte Farbe, die zu Blau übergeht, und auf der Rückenseite ein grünliches oder gelbliches Braun mit einem breiten purpurnen Streifen an der basalen Hälfte der ansonsten blassgelben Rückenflosse. Im Gegensatz dazu ist C. punctatus im voll erwachsenen Stadium allgemein rötlich braun bis dunkelgrau an den oberen zwei Dritteln von Kopf und Rumpf und übergangslos weiß an der Unterseite und zeigt breite schwarze Streifen an der Basis der hauptsächlich roten Rücken- und Afterflossen. Auffällige Unterschiede zeigen sich auch bei der Farbe der Brustflossenbasis: Bei C. beauperryi ist sie hauptsächlich violett mit einem schmalen, unauffälligen purpurnen Streifen; bei C. punctatus ist der Bereich durch einen breiten schwarzen Streifen markiert. Die Zeichnung der Brustflossenbasis eignet sich auch zur Unterscheidung früherer Stadien. Im ausgewachsenen Stadium zeigt C. beauperryi außerdem ein unverkennbares Kopfprofil, das durch eine rundliche Stirn und eine konkave Interorbitalregion gekennzeichnet ist. Die DNA-Analyse bestätigt, dass es sich um zwei getrennte Arten handelt.
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Mandrekar, K. & Oldfield, R. G. (2008): Prior residency and social experience in contests between similar-sized juvenile black Midas cichlids, Amphilophus astorquii.
aqua 14(3), 141-148
Zusammenfassung:
Unter Laborbedingungen wurde bei jungen Schwarzen Midas-Cichliden, Amphilophus astorquii, untersucht, wieweit chemische Merkmale und räumliche Strukturen sich als frühere Wohnraum-Erfahrung auswirken. Außerdem wurde die Auswirkung früherer sozialer Interaktionen auf das Konkurrenzverhalten untersucht. Fische mit einem Tongefäß in ihrem Vortest-Aquarium besiegten Gegner ohne eine solche Erfahrung, wenn sich im Testaquarium ein entsprechendes Gefäß befand. Erfahrungen in einer kleinen Gruppe von Artgenossen hatten keine signifikante Auswirkung auf das Konkurrenzverhalten, wenn auch Fische mit einem niedrigeren Größen-Rang der Tendenz nach eher unterlagen. Die chemischen Merkmale spielten keine Rolle beim Effekt der früheren Wohnraumerfahrung. Interessant ist, dass junge Amphilophus-Cichliden in ihrer natürlichen Umgebung nicht typischerweise aggressiv sind. Trotzdem legen die neuen Ergebnisse den Schluss nahe, dass ihr Verhalten ausreichend plastisch ist, um dann aggressiv zu werden, wenn künstliche Eingriffe die Angriffsdistanz und die Zahl der Konkurrenten verringert haben und damit eine Verteidigung nötig machen. Die Fähigkeit, das Angriffsverhalten entsprechend früheren Erfahrungen abzuwandeln, ist ein weiterer Beleg für die Plastizität des Verhaltens. Das legt den Schluss nahe, dass eine starke Plastizität beim Agressionsverhalten allgemein von so hohem Anpassungswert ist, dass sie auch bei Arten auftritt, bei denen sie anscheinend wenig Nutzen bringt.
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Randall, J. E. & J. L. Earle & Rocha, L. A. (2008): Xyrichtys pastellus, a new razorfish from the southwest Pacific, with discussion of the related X. sciistius and X. woodi.
aqua 14(3), 149-158
Zusammenfassung:
Fünf Arten der Schermesserfische der Gattung Xyrichthys sind vom zentralen und westlichen Pazifik bekannt: X. woodi von den Hawaii-Inseln; X. sciistius (früher ein Synonym zu X. woodi) von Japan und Taiwan; X. pastellus, neu beschrieben nach zwei Exemplaren von der Insel Lord Howe und drei Exemplaren der Riffe Elizabeth und Middleton, New South Wales; X. halsteadi von Papua-Neuguinea bis Tahiti; sowie X. koteamea von der Osterinsel. Die ersten drei bilden einen Komplex nahe verwandter Arten, die sich hauptsächlich durch ihre Farbe unterscheiden, doch auch nach DNA-Untersuchungen. Bei X. woodi ist außerdem die mittlere Kiemenblätter-Zahl geringer als bei den beiden nahestehenden Arten.
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Craig, T. M. & J. E. Randall & Stein, M. (2008): The Fourspot Butterflyfish (Chaetodon quadrimaculatus) from the Philippines and the Solomon Islands, first records for the East Indies and Melanesia. aqua 14(3), 149-158
Zusammenfassung:
Für Chaetodon quadrimaculatus wird in der Literatur bisher eine Verbreitung von den Inselgruppen Polynesiens und Mikronesiens bis nach Südjapan und Taiwan angegeben, nicht aber um die Inselgruppen Melanesiens und Ostindiens. Berichtet wird hier über einen ersten Nachweis für Melanesien durch den Fang eines einzelnen Exemplars bei New Georgia, Salomon-Inseln, sowie einen Erstnachweis durch zwei Exemplare von Samar innerhalb der Philippinen, die im Aquarienhandel angeboten wurden. Genetische Untersuchungen zeigten beim Vergleich des Materials von den Philippinen einerseits und von Hawaii andererseits keine Unterschiede, die Populationen sind also derselben Art zuzurechnen. Berichtet wird weiterhin über das Vorkommen der Art bei Minami Tori Shima (alter Name: Marcus-Insel) im Nordpazifik.
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