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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,13(3-4)
Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Two new species of bamboo sharks (Orectolobiformes: Hemiscylliidae) from Western New Guinea. aqua 13(3-4), 93-108
Zusammenfassung:
Beschrieben werden zwei neue Arten der Hemiscylliiden-Haie aus der Gegend von Bird's Head vor dem westlichen Neuguinea (Provinz Papua Barat, Indonesien). Von den anderen Angehörigen der Gattung lassen sie sich durch Farbmerkmale und DNS-Zusammensetzung unterscheiden.
Hemiscyllium galei wird auf der Grundlage von zwei Exemplaren mit 542,5-567,5 mm TL (Gesamtlänge) beschrieben, die an der Cenderawasih-Bucht gefangen wurden. Die Art ihnelt im Erscheinungsbild H. freycineti, deren Exemplare in cinem Gebiet beobachtet wurden, das sich westlich anschließt und bis zu den Raja-Ampat-Inseln reicht. Die neue Art unterscheidet sich aber durch weiße Linien und Flecken am Rand des großen dunklen Rückensattels sowie durch verstreute weiße Flecken hauptsächlich auf der Oberseite. Außerdem ist H. galei durch eine Reihe sieben klar begrenzter horizontal-ovaler dunkler Flecken gekennzeichnet, die sich auf der Unterseite zwischen Abdomen und Schwanzflossen-Basis erstrecken.
Hemiscyllium henryi wird anhand von drei Exemplaren mit 564,0-815,0 mm Gesamtlänge (TL) beschrieben, die in der Nähe der Triton-Bucht gesammelt wurden. Sein Erscheinungsbild ähnelt stark H. ocellatum von Nord-Australien, unterscheidet sich aber durch die Struktur der hinter dem Kopf sichtbaren “Augenflecken” (normalerweise ein verschmolzenes Paar von "Zwillingsflecken" mit undeutlichem weißen Ring) und zeigt außerdem klar begrenzte dunkelbraune sattel- oder streifenförmige Flecken am Rücken entlang und am dorsalen Rand der Schwanzflosse sowie einen dunklen Fleck am Ursprung der Brust- und der Bauchflossen. Schließlich unterscheidet sich H. ocellatum durch zahlreiche kleine braune Flecken an den Rückenflossen im Gegensatz zu der fast fleckenlosen Farbgebung an den Rückenflossen bei H. henryi.
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Allen, G. R. & Unmack, P. J. (2008): A new species of rainbowfish (Melanotaeniidae: Melanotaenia), from Batanta Island, western New Guinea. aqua 13(3-4), 109-120
Zusammenfassung:
Eine neue Art der Regenbogenfische: Melanotaenia synergos, wird auf der Grundlage von 45 Exemplaren mit 24,1-63,3 mm SL beschrieben, die 1998 an der Batanta-Insel vor dem westlichen Neuguinea (Provinz Papua Barat, Indonesien) gesammelt wurden. Sie ähneln stark den Vertretern von M. catherinae, die von der nahe gelegenen Insel Waigeo in der Raja-Ampat-Gruppe bekannt sind. Beide Arten haben ähnliche meristische und morphologische Merkmale und auch eine ähnliche allgemeine Farbgebung. Sie unterscheiden sich jodoch durch die mittlere Zahl an Brustflossenstrahlen und Lateralschuppen. Außerdem gibt es kleine Unterschiede im Farbmuster, nämlich bei der Breite des dunklen medilateralen Streifens: Bei M. synergos ist er grundsätzlich schmaler, auf dem größten Teil der Länge nimmt er nur eine Breite von eineinhalb Schuppenreihen ein, während bei M. catherinae sind die Breite über zwei bis drei Schuppenreihen erstreckt. Tatsächlich ergibt die genetische Analyse auf der Basis von Cytochrom-b-Sequenzen eine enge Verwandtschaft zwischen den beiden Arten. Bei der Untersuchung von vier Vergleichsarten (M. synergos, M. catherinae, M. batanta und M. affinis) konnte eine Divergenz nach den mittleren Kimura-2-Parametern zwischen 1,3 und 17,1 % ermittelt werden. Die neue Art unterschied sich von M. catherinae durch einen Wert zwischen 2,4 und 2,7%.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Corythoichthys benedetto, a new pipefish (Pisces: Syngnathidae) from Indonesia and Papua New Guinea. aqua 13(3-4), 121-126
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Art der Seenadeln: Corythoichthys benedetto, anhand von fünf Exemplaren mit 59,5-67,6 mm SL, die in 5 bis 15 Metern Tiefe über Felsen und Korallenriffen an zwei indonesischen Orten gesammelt wurden: am westlichen Neuguinea, Provinz Papua Barat, bei der Triton-Bucht und an der Kabaena-Insel, vor dem südlichen Sulawesi. Durch Unterwasserfotos lässt sich zusätzlich ihr Vorkommen bei Bali und Flores, Indonesien und Madang, Papua-Neuguinea, nachweisen. Die neue Art ähnelt stark C. amplexus, deren Vertreter im west-indopazifischen Raum weit verbreitet sind. Die Farbgebung aber ist deutlich verschieden: C. benedetto ist insgesamt blass und zeigt 12 relativ schmale dunkle (beim lebenden Tier rote) Bänder, während C. amplexus eine dunkelbraune Grundfarbe mit 10 bis 13 schmalen weißen Bänden aufweist. Außerdem hat C. benedetto eine rote Schwanzflosse mit einem weißen hinteren Rand, während bei C. amplexus die Schwanzflosse hauptsächlich weiß ist. Außerdem unterscheiden sich die beiden Arten deutlich bei der durchschnittlichen Zahl der Rückenflossenstrahlen (24-25 bei C. benedetto im Gegensatz zu 26-28 bei C. amplexus).
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Pterois andover, a new species of scorpionfish (Pisces: Scorpaenidae) from Indonesia and Papua New Guinea. aqua 13(3-4), 127-138
Zusammenfassung:
Eine neue Art der Skorpionsfische: Pterois andover, wird auf der Grundlage von sechs Exemplaren mit 83,9- 168,0 mm SL beschrieben, die am südwestlichen Halmahera und am westlichen Neuguinea (Provinzen Papua und Papua Barat, Indonesien) gefangen wurden. Außerdem gibt es fotografische Belege von Nord-Sulawesi und Flores, Indonesien, und der Provinz Milne Bay in Papua-Neuguinea. Das neue Taxon ähnelt vordergründig P. volitans, einer sympatrischen, weit verbreiteten pazifischen Art, unterscheidet sich aber durch größere Körperschuppen (< 75 auf der Seitenlinie und 13-15 unterhalb der Seitenlinie im Gegensatz zu > 81 bzw. 18-25) sowie im Normalfall 13 im Vergleich zu 14 Brustflossenstrahlen. Die beiden Arten lassen sich unter Wasser leicht an der Morphologie der Rückenflosse unterscheiden, insbesondere an Form und Farbe der Flossenstrahl-Membranen. Pterois andover hat an jedem Strahl nach hinten zu eine schmale Membran, die mehr oder weniger einheitlich braun gefärbt ist und in einer auffälligen wimpelähnlichen Struktur endet. Im Gegensatz dazu sind die Membranen bei P. volitans breiter und deutlich gestreift und haben keine deutliche Wimpelstruktur am Ende. Auch zeigt die neue Art immer weniger und schwächere Flecken auf den Schwanz-, weichen Rücken- und weichen Anal-Flossen, was aber nicht für die Population von P. volitans vor Westaustralien gilt.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Pseudanthias charleneae, a new basslet (Serranidae: Anthiinae) from Indonesia. aqua 13(3-4), 139-144
Zusammenfassung:
Pseudanthias charleneae wird anhand eines Exemplares mit 75,3 mm SL beschrieben, das an der Cenderawasih-Bucht vor dem westlichen Neuguinea (Provinz Papua, Indonesien) in 56 m Tiefe gefangen wurde. Weitere Nachweise gibt es von Bali, Indonesien, auf der Grundlage von Farbfotografien. Zu den Bestimmungsmerkmalen gehören: X,16 Dorsalstrahlen, 11,7 Analstrahlen, 17-18 Pectoralstrahlen, 47 Seitenlinien-Schuppen, 28 circumpedunculare Schuppen (um den Schwanzstiel); 11 + 26 Kiemenblätter auf dem ersten Kiemenbogen; ein herausragender dritter Rückenstachelstrahl; sowie die Farbgebung der Männchen beim lebenden Tier (hauptsächlich lavendel-rosa, das am Kopf und dem anterodorsalen Teil des Rumpfes in Orange übergeht, mit einem breiten, sich verschmälernden Band unterhalb der Mitte der stachelartigen Rückenflosse und einem lavendel- bis rosafarbig begrenzten gelben Streifen von der Schnauzenspitze bis zur Brustflossenbasis). Die Vertreter dieser Art ähneln stark P. carlsoni von Melanesien (Papua-Neuguinea bis Fidschi) und P. engelhardi vom Great Barrier Reef Australiens, unterscheiden sich aber durch einen eher vollständigen Band unterhalb der Mitte der stachelförmigen Rückenflosse und durch das Fehlen eines großen roten Flecks auf der Rückenstachelflosse. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind eine höhere Zahl der Seitenlinien-Schuppen (47 im Vergleich zu 41-45), eine höhere Zahl von Circumpeduncular-Schuppen (um den Schwanzstiel) (28 statt 25) und ein tieferer Schwanzstiel (mindestens 1,9 HL im Vergleich zu 2,15 bis 2,3).
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Allen, G. R. & A. C. Gill & Erdmann, M. V. (2008):
A new species of Pictichromis (Pisces: Pseudochromidae) from western New Guinea with a redescription of P. aurifrons. aqua 13(3-4), 145-154
Zusammenfassung:
Nachgewiesen wird, dass die bisher als Pictichromis aurifrons bekannten Zwergbarsche in Wirklichkeit zwei Arten zugeordnet werden müssen; die zweite Art: P. caitlinae, wird auf der Grundlage von acht Exemplaren beschrieben, die mit 26,3-42,6 mm SL an der Cenderawasih-Bucht, West-Neuguinea, gefunden wurden. Beide Arten sind nur von Neuguinea bekannt, sind aber durch rund 2.700 km Küstenlinie geografisch getrennt. Gemeinsam haben sie eine kennzeichnende gelbe Farbe an Schnauze und Stirn, unterscheiden sich aber durch einige andere Farbmerkmale. Der augenfälligste Unterschied ist der allgemeine Farbton des Rumpfes: leuchtendes Magenta bei P. caitlinae, helles Purpur bis bläuliches Grau bei P. aurifrons. Außerdem gehen bei P. aurifrons die beiden Grundfarben allmählich ineinander über, während sie bei P. caitlinae abrupt aneinandergrenzen. Abschließend folgen eine revidierte Beschreibung von P. aurifrons, deren Erstbeschreibung auf einem einzigen Exemplar beruhte, sowie ein Bestimmungsschlüssel für die beiden Pictichromis-Arten.
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Allen, G. R. & A. C. Gill & Erdmann, M. V. (2008):
A new species of Pseudochromis (Pisces: Pseudochromidae) from Papua Barat Province, Indonesia. aqua 13(3-4), 155-14
Zusammenfassung:
Pseudochromis jace wird auf der Grundlage von drei Exemplaren beschrieben, die mit 37.9-62.5 mm SL in der Nähe der Triton-Bucht an der Provinz Papua Barat (westliches Neuguinea), Indonesien, gefangen wurden. Diese neue Art ähnelt stark P. pictus von der indonesischen Insel Alor, die etwa 1130 km südwestlich der Triton-Bucht liegt, sowie P. reticulatus mit einem Verbreitungsgebiet nordwestlich von Australien. Die drei Arten lassen sich leicht am Farbmuster unterscheiden, besonders an der Rückenfarbe, sowie am Grad der Ausprägung eines dunklen Streifens in der oberen Körperhälfte. Die neue Art ähnelt in der Farbgebung auch P. perspicillatus aus der indo-malaiischen Region, deren Vertreter allerdings auffällige dunkle Flecken im Nackenbereich und eine andersartige Bezahnung am Gaumenbein zeigen.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Pterocaesio monikae, a new species of fusilier (Caesionidae) from western New Guinea (Papua and Papua Barat provinces, Indonesia). aqua 13(3-4), 155-170
Zusammenfassung:
Eine neue Art der Caesioniden: Pterocaesio monikae, wird auf der Grundlage von 21 Exemplaren mit 51,8-97,5 mm SL beschrieben, die an der Cenderawasih-Bucht bei den Provinzen Papua und Papua Barat, Indonesien, von Februar 2006 bis Oktober 2007 gesammelt wurden. Die Vertreter dieser neuen Art wurden in großen Schulen von bis zu mehreren hundert Einzeltieren am oberen Rand meerseitiger Riffhänge in Tiefen beobachtet, die von der Oberfläche bis zu 55 m hinabreichen. Die Ähnlichkeit zu der Art P. lativittata ist groß, die im indo-westlichen und zentralen Pazifik weit verbreitet ist. Gemeinsam ist beiden Arten die ungewöhnlich schlanke Körperform und die hauptsächliche Farbgebung, die durch einen einzelnen, relativ breiten gelben Streifen auf der Oberseite gekennzeichnet ist. Doch liegt bei P. lativittata die Mittellinie des Streifens unterhalb der Seitenlinie, bei P. monikae hingegen oberhalb. Außerdem erstreckt sich der Streifen bei P. lativittata weiter nach vorne, normalerweise läuft er an einem Punkt über der Augenmitte aus. Bei P. monikae endet der Streifen hingegen deutlich hinter dem Auge, im allgemeinen oberhalb vom Hinterrand des Kiemendeckels. Leicht lassen sich die beiden Arten auch anhand der Zahl der quer verlaufenden Schuppenreihen ober- und unterhalb der Seitenlinie unterscheiden. P. monikae zeigt gewöhnlich 7 (selten 6) Reihen oberhalb und 13 (gelegentlich 12, selten 14) Reihen unterhalb; P. lativittata aber 9-11 Reihen oberhalb und 15-19 unterhalb. Weitere Unterschiede betreffen die mittlere Zahl der Seitenlinien-Schuppen, der circumpeduncularen Schuppen und der Brustflossenstrahlen, wobei P. monikae zu niedrigeren Zahlen tendiert. Schliesslich ist P. monikae insgesamt ein viel kleinerer Fisch mit einer maximalen Länge von rund 130 mm, im Gegensatz zu einer Gesamtlänge von etwa 200 bis 250 mm bei P. lativittata.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): A new species of damselfish (Pomacentridae: Chrysiptera) from western New Guinea and the Togean Islands, Indonesia. aqua 13(3-4), 171-178
Zusammenfassung:
Beschrieben wird Chrysiptera giti anhand von neun Exemplaren mit 23,4-36,0 mm SL, die von der Nähe der Fak-Fak-Halbinsel des westlichen Neuguinea (Provinz Papua Barat, Indonesien) stammen. Unterwasserfotografien belegen außerdem ihr Vorkommen an den Togean-Inseln nordöstlich von Sulawesi. Nach einer genetischen Studie, die an anderer Stelle in Arbeit ist, gehört diese neue Art zu einer monophyletischen KIade von vier Arten, zu denen weiterhin C. hemicyanea (Süd-Sulawesi, Kei-Inseln und West-Neuguinea), C. parasema (West-Indonesien, Sabah, und Philippinen) sowie eine unbeschriebene Art (Chrysiptera species B von Nord-Neuguinea und Nord-Sulawesi) gehören.
Kennzeichen der Vertreter dieser Gruppe sind eine leuchtend blaue Farbe mit unterschiedlichen Gelb-Anteilen im hinteren/bauchseitigen Teil des Körpers. Die neue Art ähnelt am stärksten. C. hemicyanea. Bei diesen beiden Arten beginnt der gelbe hintere Teil des Körpers abrupt hinter einer schrägen Linie, die sich von der oberen Schwanzflossenbasis nach unten/ vorne erstreckt. Bei C. giti erstreckt sich die gelbe Farbe nach vorne zu bis zum Ursprung der Afterflosse, während sie bei C. hemicyanea auch die Brust und und das untere Viertel des Rumpfes umfasst. Abschließend werden ein Bestimmungsschlüssel für die zehn Angehörigen des “hemicyanea-Komplexes" von Chrysiptera und vergleichende Unterwasserfotos der drei Arten, die am meisten C. giti ähneln, zur Verfügung gestellt.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2008): Paracheilinus nursalim, a new species of flasher wrasse (Perciformes: Labridae) from the Bird's Head Peninsula of western New Guinea with a key to the species of Paracheilinus. aqua 13(3-4), 179-188
Zusammenfassung:
Paracheilinus nursalim wird auf der Grundlage von 16 männlichen Exemplaren mit 39,4-51,0 mm SL und drei Weibchen mit 20,9-28,9 SL beschrieben, die aus der Gegend der Fak-Fak-Halbinsel und der Triton-Bucht am westlichen Neuguinea stammen. Von allen anderen Arten der Gattung unterscheidet sich die neue Art durch die Farbgebung der erwachsenen Männchen, insbesondere das Vorhandensein eines Paares auffallender schwärzlicher Flecken, von denen einer unterhalb der vorderen Rückenflosse liegt, während der andere die ventrale Hälfte des Schwanzstiels einnimmt. Auch besitzen die Männchen ungewöhnlich lange Fadenanhänge an der Schwanzflosse, die bei manchen Einzeltieren 50% der Standardlänge entsprechen. Am meisten ähnelt die neue Art dem sympatrischen P. cyaneus (nordöstliches Kalimantan, Sulawesi, und westliches Neuguinea), lässt sich aber anhand der genannten Merkmale leicht unterscheiden und auch durch die überwiegend orange Grundfarbe im Unterschied zu der magentaroten oder rötlichen Färbung von P. cyaneus. Diese zuletzt genannte Art unterscheidet sich außerdem durch ein dunkles, dreieckiges Zeichen auf der stachelartigen Rückenflosse, rote dorsale und ventrale Ränder auf der Schwanzflosse, die sich auf die fädigen Lappenanhänge erstrecken, und ein blaues Band unter dem Auge, das etwa doppelt so breit ist wie das Band an entsprechender Stelle bei P. nursalim. Den Abschluss bildet ein Bestimmungsschlüssel für die 16 Arten der Gattung..
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