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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00 €
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aqua ,13(1)
Randall, J. E. & Kuiter, R. H. (2007): Wetmorella tanakai, a new wrasse (Perdiformes: Labridae) from Indonesia and the Philippines. aqua 13(1), 1-6
Zusammenfassung:
Die neue Lippfisch-Art Wetmorella tanakai wird auf der Grundlage von drei Exemplaren beschrieben, deren Standardlänge 35,7 bis 42,0 mm betrug: Das eine wurde von den Autoren in einem Korallenriff in 21 m Tiefe vor der indonesischen Insel Flores gefangen, die anderen beiden kamen über den Aquaristikhandel vom südlichen Sulawesi. Außerdem ist die Art von einem Foto von den Philippinen bekannt. Sie unterscheidet sich von den beiden anderen Arten der Gattung: W. albofasciata und W. nigropinnata, durch einen schmalen schrägen Streifen hinter dem Auge und zwei parallele schmale, weiße Streifen auf der Körpermitte, die leicht schräg verlaufen. Wetmorella albofasciata hat auch zwei schmale, weiße Streifen auf dem Rumpf, sie konvergieren aber im ventralen Verlauf. Bei Wetmorella nigropinnata gibt es zwei weiße Streifen auf dem Rumpf nur bei juvenilen und subadulten Tieren, doch sind sie breit und leicht schräg in anderer Richtung. Außerdem zeigt Wetmorella tanakai einen längeren Kopf, eine längere Schnauze und einen schmaleren Bereich zwischen den Augen.
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Costa, W. J. E. M. ( 2007): Kryptolebias gracilis n. sp. (Teleostei: Cyprinodontiformes: Rivulidae): a new killifish from the Saquarema Lagoon basin, southeastern Brazil . aqua 13(1), 7-12
Zusammenfassung:
Beschrieben wird Kryptolebias gracilis n. sp. vom Becken der Saquarema-Lagune im Einzugsgebiet des Mato Grosso, SO-Brasilien. Den morphometrischen Merkmalen und dem allgemeinen Farbmuster nach ähnelt die neue Art K. brasiliensis. Die beiden Arten haben mindestens vier Farbmerkmale gemeinsam, die sie gegenüber anderen Angehörigen der Gattung auszeichnet, was für eine engere Verwandtschaft spricht: waagerechte Reihen grünlich blauer Flecken und blauer Streifen an den Seiten, dunkelbrauner Streifen auf dem Isthmus, dunkelbraune und weiße Streifen im basalen Teil der Afterflosse bei Männchen sowie waagerechte Reihen blassgoldener bis blassblauer Flecken an den Seiten bei den Weibchen. Kryptolebias gracilis unterscheidet sich von K. brasiliensis durch eine geringere Zahl von Analflossenstrahlen, eine geringere Zahl von Schuppen in den Längsreihen, eine geringere Zahl von Unterkiefer-Neuromasten, kürzeren Unterkiefer sowie einen dunkelgrauen Fleck auf dem dorsalen Teil der Brustflossenbasis. Die neue Art unterscheidet sich von allen anderen Arten der Gattung auch durch die geringe Größe: die bisher maximal aufgezeichnete Standardlänge beträgt 27,6 mm.
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Winterbottom, R. & Zur, M. (2007): Three new species of genus Trimma from Palau, Western Pacific (Percomorpha: Gobiidae). aqua 13(1), 13-24
Zusammenfassung:
Beschrieben werden drei neue Arten der indo-pazifischen Meergrundel-Gattung Trimma vorwiegend oder gänzlich auf der Grundlage von Material aus der Gegend um Palau. Trimma gigantum n. sp. ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Vorhandensein prädorsaler Schuppen, verlängerte Rückenstacheln, sechs dunkle Sattelflecken am Rücken auf gelbem Untergrund, volle Beschuppung auf Wangen und Kiemendeckel, fünfter Bauchflossenstrahl, der sich einmal dichotom verzweigt, und besondere Größe der erwachsenen Tiere (bis 30 mm SL). Die Art scheint eher in größerer Tiefe zu leben (57 bis 73 m). Trimma randalli n. sp. hat ebenfalls eine gelbliche Grundfarbe sowie Schuppen auf Wangen, Operculum und in der prädorsalen Mittellinie, doch fehlen hier die Sattelflecken am Rücken, und die Schwanzflosse ist schwarz mit einem weißen Rand. Zu dieser Art gibt es einen fotografischen Beleg von den Philippinen. Trimma tauroculum n. sp. lässt sich leicht von allen anderen beschriebenen Arten unterscheiden: Ihre Vertreter besitzen einen großen braunschwarzen Augenfleck (etwa 1,25-facher Pupillendurchmesser) im oberen Körperbereich, dessen vorderer Rand gleich über der Brustflossenbasis beginnt, haben außerdem keine Schuppen in der prädorsalen Mittellinie und keine verlängerten Rückenstacheln. Es gibt einen fotografischen Beleg dieser neuen Art vom Ulithi-Atoll, YapInseln (westliche Karolinen).
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Gomon, M. F. (2007): A new genus and miniature species of pipehorse (Syngnathidae) from Indonesia. aqua 13(1), 25-30
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Gattung und Art der Familie der Syngnathidae (Gasterosteiformes, Stichlingsartige): Kyonemichthys rumengani, auf der Grundlage eines einzelnen erwachsenen weiblichen Exemplars von 26,8 mm Gesamtlänge (TL), das in den Lembeh Straits, Sulawesi, Indonesien, gefangen wurde. Bezogen auf die Körpermasse, zählt diese Seenadel zu den kleinsten Vertretern der Familie; durch den kurzen Kopf und die kurze Schnauze in flachem Winkel zur Körperachse, die Hautanhänge und den beweglichen Schwanz ohne Schwanzflosse ähnelt sie den Gattungen Acentronura, Amphelikturus und Idiotropiscis. Deutliche Unterscheidungsmerkmale sind aber die geringere Zahl an Rumpfringen (9 im Vergleich zu 11-15), eine höhere Zahl an Schwanzringen (51 im Vergleich zu 37-46), eine weit hinten sitzende Rückenflosse, die am achten Schwanzring ansetzt (üblicherweise beginnt sie am Rumpf, spätestens am zweiten Schwanzring) und ein auffällig geschwollener Rumpf mit einer Einschnürung in der Mitte..
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Wirtz, P. (2007): The return of the yellow grouper - annual migration and return to the same site by a xanthistic Mycteroperca fusca (Pisces: Serranidae). aqua 13(1), 31-34
Zusammenfassung:
Das Heimkehrverhalten eines individuell erkennbaren Exemplars von Mycteroperca fusca konnte über 25 Jahre im Freiland beobachtet werden. Das Tier verlässt die Garajau-Bucht an der Südküste von Madeira im Frühjahr und kehrt jedes Jahr im Herbst zurück. Dies ist der bisher einzige Fall der Langzeitbeobachtung der jährlichen Rückkehr eines Fisches an denselben Ort, vergleichbar dem Verhalten von Zugvögeln.
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Smith-Vaniz, W. F. & Allen, G. R. (2007): Opistognathus rufilineatus, a new species of jawfish (Opistognathidae) from the Bird´s Head Peninsula, western New Guinea. aqua 13(1), 35-42
Zusammenfassung:
Beschrieben wird eine neue Art der indo-westpazifischen Brunnenbauer: Opistognathus rufilineatus, die vor kurzem in der Triton-Bucht der Halbinsel Bird's Head, Indonesien (westliches Neuguinea), entdeckt wurde. Zwei Exemplare wurden im April 2006 gesammelt, weitere Tiere konnten 2007 während einer Untersuchung zur Biodiversität fotografiert und beobachtet werden, die von Conservation international durchgeführt wurde. Von den mindestens 25 in dieser Gegend neu gefundenen Arten soll dieses Beispiel herausgegriffen werden, um die Aufmerksamkeit auf die besondere Bedeutung der Tritonbucht zu lenken, für die die Einrichtung eines Meeresschutzgebietes beantragt wurde. Die neue Art ist eine von mehr als 20 unbeschriebenen indo-pazifischen Brunnenbauer-Arten der Gattung Opistognathus, die gerade von dem zu erst genannten Autor bearbeitet werden. Sie unterscheidet sich von allen anderen Vertretern der Gattung durch gleichförmig pigmentierte Flossen, schmale rotbraune Streifen an den Körperseiten, durch die die bräunlichgelben Seitenschuppenreihen begrenzt werden, sowie durch die Zeichnung der Wangen mit wenigen, unregelmäßig verteilten dunkelbraunen Flecken und schmalen, kurzen Linien.
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[Inhalt 13(1)]
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