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Bezugspreis für aqua 4 Ausgaben: 75,00

aqua ,12(3)

Randall, J. E. (2007): Descriptions of four new shrimpgobies of the genus Vanderhorstia from the western Pacific. aqua 12(3), 89-100

Zusammenfassung:

Ein Die folgenden vier Arten der Gobiiden-Gattung Vanderhorstia werden beschrieben und in Farbfotos veranschaulicht abgebildet: V. attentuata von den Salomon-Inseln mit 11 dorsalen und analen Weichstrahlen, 39 Schuppen in der Längsreihe auf dem Rumpf, 15 medianen prädorsalen Schuppen (keine bei den anderen drei Arten) und einer Schwanzflosse, bei der die mittleren fünf Strahlen sehr stark verlängert sind und allmählich spitz zulaufen (bei den anderen drei Arten einheitlich spitz); V. auronotata von den Molukken mit 14 dorsalen Weichstrahlen, 15 analen Weichstrahlen und etwa 55 Schuppen auf dem Rumpf; V. belloides von Papua-Neuguinea mit 16 dorsalen, 17 analen Weichstrahlen und 66-68 Schuppen; und schließlich V. dorsomacula von Papua-Neuguinea mit 17 dorsalen, 18 analen Weichstrahlen, 78 Schuppen und einem schlanken Körper (Körperhöhe 6,6 x in SL). Eine weitere unbeschriebene Art wird mit dem Foto eines Exemplars belegt, das nicht mehr vorhanden ist. Die Gesamtzahl der Vanderhorstia-Arten beträgt damit 17; von mindestens 17 weiteren steht die Beschreibung noch aus.


Allen, G. R. ( 2007): Hoplolatilus erdmanii, a new species of sand tilefish (Pisces: Malacanthidae) from western New Guinea. aqua 12(3), 101-106

Zusammenfassung:

Hoplolatilus erdmanni wird auf der Grundlage anhand von zwei Exemplaren mit 129,8-137,2 mm Standardlänge beschrieben, die in der Nähe der Triton-Bucht, Provinz Irian Jaya Barat (West-Neuguinea), Indonesien, gefangen wurden. Rund 15 Exemplare wurden über einem flachen Geröllhang in Tiefen von 42 bis 60 Metern beobachtet. Die Tiere traten einzeln, paarweise oder in Dreiergruppen auf, gewöhnlich in unmittelbarer Nähe großer Steinhaufen, die sie selber errichten. Diese neue Art ähnelt sehr, in erster Linie, H. fronticinctus; einer weit verbreiteten Art aus dem Indischen Ozean und dem zentralen Pazifik. Sie unterscheidet sich aber durch eine geringere Zahl an Schuppen in der Seitenlinie und durch mehrere Farbmerkmale: 15 bis 17 rötlich-braune Streifen an der Seite, ein schräger gelborangefarbener Streifen mit blauem Rand hinter dem Auge, ein dünner blauer Streifen über dem Kiemendeckel, ein neonblauer Farbbereich über den gesamten Schwanzstiel hinweg sowie lebhaft rote mittlere Schwanzflossenstrahlen.



Géry, J. (2007): Rediscovery of the rare crimatid fish Curimatopsis microlepis Eigenmann & Eigenmann, 1889 (Teleostei: Characiformes) in the Rio Purus basin, Brazil, with a note on some Amazonian localities of the Thayer Expedition to Brazil in 1865 and 1866.      aqua 12(3), 19-26

Zusammenfassung:

Der seltene und interessante Barbensalmler Curimatopsis microlepis Eigenmann & Eigenmann, 1889 (Teleostei: Characiformes), dessen Gattungs-Zuordnung als vorläufig zu gelten hat, wurde kürzlich von Heiko Bleher im Rio Purus in Brasilien wiederentdeckt. Die jetzt gefundenen Exemplare werden beschrieben; bisher kaum oder gar nicht bekannte Merkmale der Beschuppung und Farbgebung werden genannt. Anschließend wird die Typuslokalität Jatuarana sowie einige weitere Fundorte der Thayer-Expedition in Brasilien in den Jahren 1865 und 1866 diskutiert und korrigiert. Es folgen Faunenlisten dieser Stationen und eine Analyse der faunistischen Stations-Similarität.


Costa, W. J. E. M. (2007): Rivulus lazzarotoi n. sp. (Teleostei: Cyprinodontiformes: Rivulidae), a new killifish from the Jurumirim River basin, southeastern Brazil. aqua 12(3), 123-128

Zusammenfassung:

Rivulus lazzarotoi n. sp. wird beschrieben, der zur R. santensis-Artengruppe aus dem Becken des Jurumirim Flusses, SO-Brasilien, zugeordnet wird. Die Hypothese einer engen Verwandtschaft mit R. simplicis wird aufgestellt, da beide Arten zahlreiche infraorbitale Neuromasten aufweisen. Die neue Art unterscheidet sich aber von R. simplicis durch die weiter hinten ansetzende Rückenflosse und eine längere Brustflosse bei den Männchen. Von allen anderen Arten der R.-santensis-Gruppe unterscheidet sich die neue Art durch besonders kleine Bauchflossen, ein unverwechselbares Farbmuster an der Analflosse bei Männchen und einen großen, runden Schwanzfleck bei Weibchen. Die Monophylie der R. santensis-Artengruppe wird weiterhin durch eine abgeleitete Anordnung der infraorbitalen Neuromasten gestützt.


aqua ,12(3)

Wilson, J. E. M & R. Suzart & Nielson, D. T. B. (2007): Cynolebias paraguassuensis n. sp. (Teleostei: Cyprinodontiformes: Rivulidae), a new seasonal killifish from the Brazilian Caatinga, Paraguacu River basin. aqua 12(3), 129-132

Zusammenfassung:

Cynolebias paraguassuensis n. sp., eine Art mittlerer Größe, wird aus dem Paraguacu-Becken, NO-Brasilien, beschrieben. Es ist der erste Nachweis eines Rivuliden aus diesem Becken. Die neue Art ähnelt C. itapicuruensis und C. vazabarrisensis in dem Merkmal der stark gebogenen Kieferzähne. Sie unterscheidet sich von C. itapicuruensis und C. vazabarrisensis durch längere Brustflossen bei den Männchen und hellblaue Punkte auf der gesamten Afterflosse beim Männchen.

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