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aqua ,11(3)
Holleman, W. (2006): Fishes of the Helcogramma steinitzi species group (Blennioidei: Tripterygiidae) from the Indian Ocean, with description of two new species. aqua 11(3), 89-104
Zusammenfassung:
Beschrieben werden drei Arten der Gattung Helcogramma aus dem Indischen Ozean, die einer monophyletischen Gruppe angehören: Helcogramma steinitzi Clark (Rotes Meer und Golf von Oman), H. rosea n. sp. (Andamanen-See und Sri Lanka) sowie H. microstigma n. sp. (ostafrikanische Küste und angrenzende Inseln). Helcogramma microstigma unterscheidet sich von den beiden anderen Arten durch sein Kopfprofil: 67°-72° (etwa 60° bei den zwei anderen) und ein langes, im Querschnitt rundes Tentakel (kurz und dreieckig bei den zwei anderen Arten) sowie Gruppen von Micromelanophoren an den Enden der zweiten und dritten Rückenflosse bei geschlechtsreifen Männchen (fehlt bei den anderen). Helcogramma steinitzi besitzt Melanophoren nur in der distalen Hälfte der Afterflosse (die anderen beiden Arten auf der ganzen Flosse) und einen schmalen Interorbitalraum (1/16,6 der Kopflänge). Helcogramma rosea hat ein spitzeres Kopfprofil (56°-62°), ähnlich dem von H. steinitzi, unterscheidet sich aber durch Afterflossenpigmente, breiteren Interorbitalraum (etwa 1115 der Kopflänge) und die geringere Größe (maximal 33 mm SL im Vergleich zu 47 mm bei H. steinitzi). Gemeinsam haben die drei Arten eine Reihe von Merkmalen, die wohl als Synapomorphien einzustufen sind, darunter eine sehr große Nähe des ersten und zweiten Rückenflossenstachels und dicht gedrängte Micromelanophoren auf der Membran zwischen denselben beiden Flossenstacheln bei beiden Geschlechtern. Abschließend werden die starken Ähnlichkeiten der drei Arten, ihr Vorkommen und vergleichende Merkmale anderer Tripterygüden-Arten beleuchtet. .
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Randall, J. E (2006): Three new species of the gobiid fish genus Tryssogobius from the Western and South Pacific. aqua 11(3), 105-116
Zusammenfassung:
Zu den kleinen Vertretern der Goiiden-Gattung Tryssogobius Larson & Hoese, 2001, zählen nach derzeitiger Kenntnis die folgenden fünf Arten: T. colini Larson & Hoese, 2001, von Indonesien, Malaysien, und Papua-Neuguinea in 27-41 m Tiefe; T. flavolineatus n. sp. von Neuguinea and Indonesien in 28-82 m Tiefe; T. longipes Larson & Hoese, 2001 von Indonesien und Papua-Neuguinea in 19,5-27 m Tiefe; T. nigrolineatus n. sp. von den Fidschi-Inseln aus 73-110 m Tiefe; und T. quinquespinus n. sp. von Papua NeuGuinea aus einer Tiefe von 27 m. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch kleine Abweichungen der Flossenstrahlenzahl und Farbmerkmale.
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Sazima, I. (2006): Theatrical frogs and crafty snakes: predation of visually-signalling frogs by tail-luring and ambushing pitvipers. aqua 11(3), 117-124
Zusammenfassung:
Eine Art der Laubfrösche: Hylodes asper, kann als übliche Beute von zwei Grubenottern: Bothrops jararacussu und B. jararaca, in den küstennahen Fließgewässern der atlantischen Wälder in SO-Brasilien gelten. Die tagaktiven Frösche sind auf dem felsigen Untergrund mit ihrer Farbe gut getarnt; die Männchen kennzeichnen ihre Anwesenheit mit optischen Signalen. Wenn ein Männchen einen Hinterfuß streckt und bewegt, stechen die weißlichen Zehen und Zehenränder vom Hintergrund hervor. Die Frösche haben außerdem gute Augen und können eine bewegte Beute auf bis 2,80 Entfernung entdecken. Die Grubenottern sind grundsätzlich tagaktiv; doch erbeuten junge Tiere beider Arten tagsüber auch von den Ufern aus Frösche. Die Frösche werden aus einem Versteck mit “winkenden” Schwanzbewegungen angelockt, die die Ottern benutzen, um ektothermische Beute anzulocken. Die jungen Grubenottern haben oft weißliche oder gelbliche Schwanzspitzen, die von ihren perfekten Tarnfarben, wenn sie im Versteck aufgerollt sind, abstechen. Meiner Deutung nach nutzen die Ottern das optische Signalverhalten der Frösche zu ihrem Vorteil, denn die Frösche pflegen auf die Bewegung heller Gliedmaßen zu reagieren. Anzunehmen ist, dass es weitere derartige Beutegreifer-Beute-Beziehungen an den tropischen Fließgewässern gibt, wo tagaktive Frösche mit optischem Signalverhalten und Ottern vorkommen, die sich von Fröschen ernähren und besonders gefärbte Schwanzspitzen besitzen.
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Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2006): Cirrhilabrus cenderawasih, a new wrasse (Pisces: Labridae) from Papua, Indonesia. aqua 11(3), 125-131
Zusammenfassung:
Cirrhilabrus cenderawasih wird auf der Grundlage von sieben Exemplaren mit 38,9-65,1 mm SL beschrieben, die in der Cenderawasih-Bucht, Papua, Indonesien, gesammelt wurden. Der Lippfisch ist C. walindi von Papua-Neuguinea und den Salomon-Inseln nahe verwandt, unterscheidet sich aber durch das Farbmuster bei den Männchen, insbesondere Zahl, Form und Lage dunkler großer Flecken am Rücken und auf der angrenzenden Rückenflosse. Bei C. cenderawasih finden sich 4-5 unregelmäßig rundlich geformte Flecken, die sich weit auf den Rücken erstrecken; im Vergleich dazu gibt es bei C. walindi nur zwei rechteckige Flecken, die sich hauptsächlich auf der Rückenflosse befinden. Es wird die Vorstellung entwickelt, dass die beiden Arten sich aus einem gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben, der früher am Nordrand der neuguinesisch-australischen Platte weit verbreitet war, aus dem sich aber wegen der Isolation über Jahrmillionen durch Landmassen und Strömungen eine eigene Art in der Cenderawasih-Bucht entwickelt hat.
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[Inhalt 11(3)]
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