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aqua ,11(1)

Allen, G. R. (2006): Cirrhilabrus brunneus, a new wrasse (Pisces: Labridae) from north-eastern Kalimantan, Indonesia. aqua 11(1), 1-4

Zusammenfassung:

Cirrhilabrus brunneus is described from a single male specimen, 43.6 mm SL, collected at north-eastern Kalimantan, Indonesia. It is one of only three species in genus that possesses a lunate caudal fin. The new species, which is overall dark brown in colour, including the median an pelvic fins, closely resembles C. lunatus from the Ryukyu Islands, southern Japan, and the Ogasawara Islands. However, unlike the latter species, it lacks a broad orange-yellow zone along the sides at the level of the pectoral fins, a pale yellowish band along the base of the dorsal fin, and irregular diagonal red lines on the snout and the postorbital portion of the head that extends onto the anterodorsal part of the body. There is also a substantial difference in maximum size with males of C. lunulatus attaining a maximum standard length of about 85 mm in comparison with less than 50 mm for C. brunneus


Costa, W. J. E. M. ( 2006): Redescription of Kryptolebias ocellatus (Hensel) and K. caudomarginatus (Seegers) (Teleostei: Cyprinodontiformes: Rivulidae), two killifishes from mangroves of south-eastern Brazil. aqua 11(1), 5-12

Zusammenfassung:

Die systematische Stellung von Kryptolebias ocellatus (Hensel) und K. caudomarginatus (Seegers) wurde bisher nicht ausreichend begründet und ihre Beschreibung beruhte auf einigen wenigen Exemplaren aus Aquarien. Sie werden hier zu gültigen Arten erklärt und auf der Grundlage neuerer Fänge im Gebiet der Typuslokalität neu beschrieben, den Mangrovensümpfen der Region Rio de Janeiro, in SO-Brasilien. Die beiden Arten werden als nahe verwandt mit K. marmoratus (Poey) eingestuft; gemeinsame Merkmale sind vier Neuromasten in der hinteren supraorbitalen Reihe, ein langes vorderes Nasenloch und ein knochiger, blättchenhafer ventraler Fortsatz am fünften Ceratobranchiale; K. ocellatus unterscheidet sich durch ein unverkennbares Farbmuster ohne Geschlechtsunterschied, einen schlankeren Schwanzstiel und eine kürzere Bauchflosse, während K. caudomarginatus mehr Schlundzähne, eine längere Rückenflossenbasis und ein unverkennbares männliches Farbmuster besitzt. Die Typuslokalit von K. caudomarginatus wird korrekt abgegrenzt



Allen, G. R. & F. Young & Colin, P. L. (2006): Centropyge abei, a new species of deep-dwelling angelfish (Pomacanthidae) from Sulawesi, Indonesia. aqua 11(1), 13-18

Zusammenfassung:

Beschrieben wird die neue Kaiserfischart Centropyge abei nach einem einzelnen Exemplar mit 90,8 mm SL, das in einer Tiefe von 120 Metern bei Tieftauchgängen vor Monado, Sulawesi, in Indonesien im April 2005 gefangen wurde. Weitere Exemplare konnten in einem ähnlichen Habitat bei Palau in einer Tiefe von 110 bis 155 Metern von einem Forschungstauchboot aus beobachtet werden. Große Schuppen (43-45 in einer seitlichen Reihe vom oberen Operculum bis zur Schwanzflossenbasis), 3-4 Präoperculum-Stacheln, ein relativ schmales Supracleithrum mit deutlichen Sägezähnchen am hinteren oberen Rand, ein gesägtes Interoperculum sowie ein Hinterrand des Präorbitalknochens, den anheftende Haut und Schuppen verdecken - das sind Merkmale, die insgesamt diese neue Art von allen anderen Kaiserfischen unterscheiden, wobei sie schon als Centropyge angehörig erscheint. Auch die einzigartige Farbgebung unterscheidet sich von allen anderen Angehörigen der Familie: eine ausgedehnte schwarze Fläche am Rücken und auf der Rückenflosse, das an der Seite in einen Gelbton übergeht, ein weißer Streifen hinter dem Kopf und weiße Schwanzflosse.


Randall, J. E. & Earle, J. L. (2006): Amblygobius neumanni, a new species of shrimp goby from New Britain. aqua 11(1), 19-24

Zusammenfassung:

Beschrieben wird als neue Art die Meergrundel Amblygobius neumanni nach drei Exemplaren mit 44,2 - 53,9 mm SL, die in 26 Metern Tiefe vor den Lolobau-Inseln, New Britain, Papua-Neuguinea gefangen wurden. Sie wurden in Symbiose mit dem Knallkrebs Alpheus rapacida und einer weiteren Art beobachtet, mit denen sie die Höhle teilten. Ihre Unterscheidungsmerkmale sind 12 oder 13 weiche Rückenflossenstrahlen, 13 weiche Analflossenstrahlen, 19 Brustflossenstrahlen, 98 - 100 Schuppen in Längsreihen, bei den Männchen fädige Stacheln an 3. und 5. Stelle, eine lanzettförmige Schwanzflosse, vollständig vereinte Bauchflossen, ein Beckenband un die Farbgebung: vier breite, dunkle orangebraune Bänder auf dem Rumpf mit unregelmäßigen dunklen Markierungen dazwischen; orangefarbene Augenflecken auf Stacheln und Flossenstrahlen der Rückenflosse; am basalen Teil der Analflosse schmale Längsstreifen in Schwarz, Orange, Blau und Blaugrün; Bauchflossen blassblau oder -grün.


Saeed, B. & Ivantsoff & Aarn. (2006): Descriptive anatomy of Iso rhothophilus (Ogilby), with a phylogenetic analysis of Iso and a redefinition of Isonidae (Atheriniformes). aqua 11(1), 25-43

Zusammenfassung:

Beschrieben wird die Anatomie des Muskelskeletts von Iso rhothophilus. Nach einer phylogenetischen Analyse der Gattung anhand von elf anatomischen Merkmalen muss man auf die folgende systematische Hierarchie schließen: (Iso flosmaris (I. nesiotes (I. rhothophilus (I. hawaiiensis, I. natalensis)))). Die Isonidae Rosen, 1964, werden neu definiert und ihre Unterscheidung zu den Notocheiridae Schultz, 1950, auf der Grundlage von 20 Merkmalen (autapomorphisch innerhalb der Atheriniformes) festgestellt.

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