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aqua ,10(3)
Allen, G. R. & Erdmann, M. V. (2005): Chromis xouthos, a new species of damselfish (Pomacentridae) from the East Andaman Sea and Central Indian Ocean. aqua 10(3), 89-94
Zusammenfassung:
Beschrieben wird Chromis xouthos auf der Grundlage von sechs Exemplaren mit 82,4 - 92,3 mm SL, die bei Pulau Weh, Provinz Aceh, Sumatra, Indonesien in einer Tiefe von 25 m gefangen wurden. Zu den Unterscheidungsmerkmalen gehören XIII, 12 Rückenflossenstrahlen; II, 11 (selten 12) Afterflossenstrahlen; 19 (selten 18) Brustflossenstrahlen; 3 stachelförmige Schwanzflossenstrahlen; 16 - 17 röhrenförmige Seitenlinienschuppen; 6-7+19-21 (insges. 26-28) Kiemenreihen auf dem ersten Kiemenbogen; eine Körpertiefe von 1,9-2,0 in SL; sowie eine überwiegend goldbraune Lebendfärbung mit gelblicherSchwanzflosse und blass bläulich grauen Bauchflossen. Die neue Art scheint C. pembae vom westlichen Indischen Ozean und Roten Meer nahe verwandt zu sein, unterscheidet sich aber deutlich durch die hohe Gesamtzahl an Kiemenreihen auf dem ersten Bogen die röhrenförmigen Seitenlinienschuppen und die Brustflossenstrahlen. Beide haben ein ähnliches Farbmuster, doch ist C. xouthos grundsätzlich goldbraun, während C. pembae eine dunkelbraune Grundfarbe besitzt.
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Allen, G. R. & Randall J. E. (2005): A new species of damselfish (Pomacentrus: Pomacentridae) from Fiji. aqua 10(3), 95-101
Zusammenfassung:
Pomacentrus microspilus wird auf der Grundlage von 48 Exemplaren mit 16,7-73,6 mm SL beschrieben, die bei den Fidschi-Inseln gesammelt wurden. Die neue Art lässt sich von ähnlichen Arten, insbesondere P. brachialis, P. imitator, P.nagasagiensis und P. philippinus, durch das Farbmuster und bestimmte meristische Merkmale unterscheiden. Alle diese Arten zeigen eine dunkelbraune bis graubraune Grundfarbe und einen auffälligen schwarzen Fleck an der Basis der Brustflossen. Doch besitzt nur P. microspilus eine dreieckige Erweiterung des Brustflossenflecks in dorsale Richtung , eine dünne blasse Zeichnung über dem Auge und einen kleinen schwarzen Fleck an der Basis der hinteren Rückenflosse bei erwachsenen Tieren. Die neue Art hat ihren Lebensraum über von Sinkstoffen betroffenen Korallenriffen in einer Tiefe von 2 bis 30 m.
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Herler, J. & Hilgers, H. (2005): A synopsis of coral and coral-rock associated gobies (Pisces: Gobiidae) from the Gulf of Aqaba, northern Red Sea.qua 10(3), 103-132
Zusammenfassung:
Freilanduntersuchungen bei Dahab (Sinai, Ägypten) im Golf von Aqaba, nördliches Rotes Meer, zeigten 21 Arten aus siebenGattungen von Meergrundeln, deren Mikrohabitate Korallen oder Korallenfels sind. Drei noch unbestimmte Arten der Gattung Gobiodon (G. sp. 1, 2 und 3) sind neu für das Rote Meer. Wie ihre Schwersternarten G. citrinus, G. histrio, G. reticulatus und G. rivulatus sind sie obligat mit Korallen der Gattung Acropora vergesellschaftet. Innerhalb der anderen Gattungen unterscheidet sich Bryaninops yongei von ihrer Schwesternart B. ridens deutlich durch ihre Lebendfärbung und die Bevorzugung der Dörnchenkoralle Cirripathes sp., während letztere mit der Hydrokoralle Millepora dichotoma assoziiert ist. Eine dritte Art, B. natans, ist hyperbenthisch, hat violette Augen und einen gelben Bauch, während der restliche Körper transparent ist. Die fünf untersuchten Arten der Gattung Eviota waren weniger spezialisiert und zeigten Vergesellschaftungen mit Korallen unterschiedlicher Wuchsformen und / oder mit Korallenfels. Paragobiodon echinocephalus zeigte sehr geringe Besiedlungsraten in seiner obligat bewohnten Wirtskoralle Stylophora pistillata und war meistens durch kleine Pärchen vertreten. Innerhalb der Gattung Pleurosicya unterscheidet sich P. micheli von P. prognatha durch eine schlankere Körperform und einen rotbraunen Längsstreifen, während letztere transparent mit braunen Punkten gefärbt ist. Pleurosicya micheli bevorzugt massive Steinkorallengattungen während P. prognatha Acropora bewohnt. Priolepis semidoliata wurde sehr selten beobachtet und war nur auf Korallenfels zu finden. Geringe Assoziationen zu lebenden Korallen fanden sich auch bei der häufigen Trimma avidori, welche aber Überhänge und Korallenfelshöhlen bevorzugte und nur vereinzelt auf massiven, lebenden Korallen beobachtet werden konnte. Ihre Schwesternart T. mendelssohni bevorzugt Höhlen im Korallenfels.
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[Inhalt 10(3)]
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