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aqua ,10(2)

Winterbottom, R. (2005): Feia dabra, a new species of gobiid fish (Percomorpha: Gobiidae) from Palau. aqua 10(2), 45- 50

Zusammenfassung:

Beschrieben wird eine neue Art der indopazifischen Gobiiden, Feia dabra, auf der Grundlage von sieben Sammelfängen und 13 Exemplaren, die 2004 in der Republik Palau gefangen wurden. Die neue Art ähnelt am meisten F. ranta aus Vietnam, wobei diese beiden Arten sich von anderen Arten aus der Gattung durch das Vorhandensein von Schuppen in der prädorsalen Mittellinie und am Grund der Brust- und Analflossen sowie durch einen diagonalen Streifen auf der Wange von der posteroventralen Augenecke aus und durch einen breiten schwarzen Streifen (Breite etwa wie der Augendurchmesser) auf dem Rumpf, der am Ansatz der ersten Rückenflosse beginnt. Von F. ranta unterscheidet sich F. dabra durch folgende Merkmale: der große, herzförmige Fleck auf dem Operculum fehlt; statt dessen gibt es kleinen dunklen Fleck oder Strich auf der anteroventralen Spitze des Operculums; der {-förmige dunkle Streifen auf der oberen Basis der Brustflosse fehlt ebenfalls (statt dessen ein dunkler Fleck im mittleren Drittel der oberen Brustflossenstrahlen); eher drei statt zwei Papillen in der Wangenreihe c; außerdem gibt es eine gerade Reihe der von drei Papillen auf der Schnauze in einer Höhe mit dem anteromedialen Rand des Auges (während bei der Vergleichsart sich die vorderen zwei Papillen in einer Linie befinden, die letzte aber seitlich versetzt ist); außerdem befindet sich der vertikale Anteil des vorderen Präoperculum-Grates von Papillen, Reihe e, ein gutes Stück vor dem senkrechten Saum des Präoperculums auf der Wange (bei der Vergleichsart hingegen direkt davor). Feia dabra ist bis heute nur von den Palau-Inseln bekannt.

Winterbottom, R. (2005): On the status of Trimma tevegae and Trimma caudomaculata (Percomorpha: Gobiidae).aqua 10(2), 51-56

Zusammenfassung:

In der neuen Literatur herrscht keine Einigkeit darüber, ob die Meeergrundel Trimma caudomaculata Yoshino und Araga, 1975, als Art zu werten ist, die sich von Trimma tevegae Cohen und Davis, 1969, unterscheidet. Untersucht wurden die vorgebrachten Unterschiede zwischen den beiden Arten - darunter Beschuppung T. tevegae zu gelten hat.von Wange und Operculum und Farbmuster - an repräsentativen Typenexemplaren der beiden angeblichen Arten, außerdem einige zusätzliche Exemplare vom ausgedehnten westpazifischen Teil der Verbreitung von T. tevegae. Meine Schlussfolgerung ist, dass die beiden angeblichen Arten demselben Taxon angehören und T. caudomaculata deshalb als zweitrangiges subjektives Synonym zu.


Wetzel, J. E., Poly, J. P. & Fetzner, J. W. Jr. (2005): Orconectes pardalotus, a new species of crayfish (Decapoda: Cambaridae) from the lower Ohio River, with notes on its life history. aqua 10(2), 57-72

Zusammenfassung:

Beschrieben wird eine neue Flusskrebsart vom Hauptarm des unteren Ohio River zwischen Illinois und Kentucky auf der  Grundlage von über 185 Exemplaren. Die Merkmale der Gonopoden bei männlichen Exemplaren (Form I) der neuen Art, wie sie für die Untergattung Procericambarus (sensu Fitzpatrick) typisch sind, entsprechen teils den Variationen, die früher Orconectes placidus in Illinois zugeordnet wurden. Am meisten ähnelt O. pardalotus den allopatrischen Formen O. forceps, O. barrenensis und O. durelli, doch lässt sich die neue Art durch Lebendfärbung, Form der Scheren und weitere Merkmale unterscheiden. Die Lebendfärbung eignet sich zur raschen Bestimmung von O. pardalotus, während bei konservierten  Exemplaren die Unterscheidung zur sympatrischen Art O. placidus und vielen anderen Arten durch die Gestalt der Scheren möglich ist; außerdem fehlt bei O. pardalotus am ersten Pereiopod der distomediane Carpalstachel (bei O. placidus vorhanden); zur Unterscheidung von O. luteus dienen die Anordnung der Zähnchen an den Scheren und die Struktur der Gonopoden bei Männchen (Form I). Lebensraum von O. pardalotus bilden felsige Mikrohabitate unterhalb des sommerlichen Niedrigwasserspiegels im Ohio. Angefügt sind einige Bemerkungen zur Fortpflanzungszeit und Eiablage nach Beobachtungen an gefangenen Exemplaren.

Randall, J. E. & Allen G. R. (2005): Neopomacentrus sororius, a new species of damselfish from the Indian Ocean, with description of a neotype for its sister species, N. azysron (Bleeker).aqua 10(2), 73-80

Zusammenfassung:

Beschrieben wird ein Neotypus an Stelle des indopazifischen Riffbarschs Neopomacentrus azysron (Bleeker). Bleekers Holotypus ist nicht vorhanden, und seine Illustration hat mehr Ähnlichkeit zu N. sindensis als die Arten, die neuere Autoren als N. azysron bestimmt haben. Der Neotypus entspricht Bleekers Beschreibung. Der Riffbarsch vom Indischen Ozean, der vorher mit N. azysron benannt worden war, wird jetzt als neue Art N. sororius beschrieben, die sich vor allem durch Farbmerkmale von N. azysron aus dem Westpazifik unterscheidet.

Larson, H. K. & W. Ivantsoff & Crowley, L. E. L. M. (2005): Description of a new species of freshwater hardyhead, Craterocephalus laisapi (Pisces: Atherinidae) from East Timor. aqua 10(2), 81-88

Zusammenfassung:

Beschrieben wird eine neue Süßwasser bewohnende Ährenfisch-Art, Craterocephalus laisapi, vom Ira Siquero River (8° 26,36' S, 127° 10,17' O) im Osten Timors. Es handelt sich um den Erstnachweis dieser Gattung, die sonst nur aus Australien und von den südlichen Flüssen der Insel Neuguinea bekannt ist. Die neue Art wird der Gruppe um Craterocephalus eyresii zugeordnet, zu der 10 weitere Arten gehören, die in Australien weit verbreitet sind, sowie eine weitere Art im Südwesten Neugineas. Craterocephalus laisapi ähnelt den Arten C. centralis und C. cuneiceps aus Zentral- und Westaustralien, lässt sich bei genauerer Betrachtung aber doch gut unterscheiden. Die Süßwasser bewohnenden Angehörigen der Gattung besitzen kurze, fast röhrenförmige Kiemendornen in der unteren Hälfte des Kiemenbogens, während die in der oberen Hälfte kaum ausgebildet sind. Bei Craterocephalus laisapi hingegen sind die unteren Kiemendornen ziemlich lang und die oberen eher auffällig. Biogeographisch gesehen, ist das Auftreten der neuen Art dort nicht verwunderlich, denn Vertreter der nahe verwandten atherinomorphen Pseudomugilidae und Telmatherinidae sind von Inseln in der Nähe Timors schon länger bekannt. In einer Tabelle sind die merstischen und morphometrischen Merkmale aller bekannten Angehörigen der "C.-eyresii-Gruppe" zusammengestellt.

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