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Motomura, H. & S. Harazaki & Hardy, G. S. (2005): A new species of triplefin (Perciformes: Tripterygiidae), Enneapterygius senoui, from Japan with a discussion of it´s in situ colourpattern. aqua 10(1), 5-14
Zusammenfassung:
Enneapterygius senoui, eine neue Art der kleinen Spitzkopfschleimfische wird auf der Grundlage von sechs Exemplaren beschrieben, die an den Inseln Hachijo-jima, Izu und Chichi-jima der Ogasawara-Gruppe, Japan, gesammelt wurden. Durch die Kombination der folgenden Merkmale unterscheidet sich die neue Art von den anderen in der Gattung: 14 oder 15 (meist 15) Flossenstrahlen in der zweiten Rückenflosse; 20 oder 21 (21) Schuppen der Seitenlinie mit Poren; 17-19 (17) gekerbte Seitenlinien-Schuppen; 2 oder 3 (2) Schuppenreihen oberhalb der ersten porigen Seitenlinien-Schuppe; 2 oder 2 1/2 (2 1/2)Schuppenreihen oberhalb der letzten porigen Seitenlinien-Schuppe;3 oder 4 (3) unterhalb derersten gekerbten Seitenlinien-Schuppe; 4-5 + 1-2 + 4-5 Unterkiefer-Poren; Nasententakel unverzweigt flach, am distalen Ende breit; ein breites, senkrechtes weißes Band auf dem Schwanzstiel hinter der dritten Rückenflosse; und blaue Linien oder Flecken auf dem Kopf bei beiden Geschlechtern; die vorderen zwei Drittel von Rumpf und Flossen schwarz; sowie eine gelbe hinten liegende Spitze der Afterflosse bei melanistischen Männchen; bei blassen Männchen und Weibchen hingegen rötliche Flecken auf Kopf und Rumpf und eine an der Basis gelbe Afterflosse. Außerdem wurde die Art für die Izu-oshuma-Insel und die Ostküste der Izu-Halbinsel durch Unterwasser-Fotos nachgewiesen: Schließlich werden die Farbmuster und Variationen in situ beschrieben und diskutiert.
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Zuanon, J. & Sazima, I. (2005): The ogre catfish: prey scooping by the auchenipterid Asterophysus batrachus. aqua 10(1), 15-22
Zusammenfassung:
Der falsche Dornwels Asterophysus batrachus (Auchenipteridae) hat eine besonders große Maulöffnung und kann deshalb sehr große Beute verschlingen. Unbeschrieben ist jedoch bisher, wie er die Beute fängt und in welcher Position er sie in seinen Magen bringt. Wir konnten das Beutefangverhalten unter Aquarienbedingungen studieren und fanden eine neuartige Fangart unter fischfressenden neotropischen Welsen. Asterophysus batrachus benützt seine Maulhöhle auf bemerkenswerte Weise, um die überraschte Beute mit dem Kopf zuerst einzuschaufeln und nutzt dann den Fluchtreflex des Beutefisches zum weiteren Einschleusen in den Magen. Die schließliche Lage des Beutetiers hat weitere Fluchtbewegungen im sehr dehnbaren Bauch des Welses zur Ursache. Der Beutefisch ist im Magen schließlich so gefaltet, dass Kopf und Schwanz in Kopfrichtung des Beutegreifers zeigen. Ein Wels, der eine Weile nichts gefressen hat, nimmt manchmal Wasser auf und beult dabei seinen Bauch stark aus ("Bauchballon"). Nach kurzer Zeit spuckt der Fisch das Wasser ganz wieder aus, zusammen mit etwas Schleim und kleinen Nahrungsbruchstücken. Der Bauch bekommt dann rasch seine ursprüngliche Form. Wegen des riesigen Mauls und der Anwesenheit überall, haben wir diesen Wels (in Englisch) “ogre catfish” getauft (etwa: “Menschenfresser-Wels”).
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Schneidewind, F. (2005): A frogfish (Antennarius sp.) as amimic of sea urchins: a new form of mimicry in the family Antennariidae.aqua 10(1), 23-28
Zusammenfassung:
Mimikry bei Anglerfischen (Antennariidae), Schutzgemeinschaften zwischen Fischen und Seeigeln, sowie ein schwarzer “haariger” Anglerfisch (Antennarius sp.) von den Philippinen werden beschrieben. Dieser Nachahmer-Anglerfisch lebte inmitten einer Kolonie von Seeigeln (Astropyga radiata). Seine äußere Erscheinung und sein Verhalten werden als eine bislang von Anglerfischen unbekannte Form aggressiver Mimikry und schützender Tarnung interpretiert.
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Winterbottom, R. (2005): Two new species of the Trimma tevegae species group from the Western Pacific (Percomorpha: Gobiidae). aqua 10(1), 5-14
Zusammenfassung:
Zwei neue Arten der Gruppe um Trimma tevegae werden beschrieben. Die Angehörigen dieser Gruppe sind durch eine breite Interorbitalregion, etwa so breit wie der Pupillendurchmesser, gekennzeichnet und außerdem dadurch, dass mindestens der erste Hämalbogen stark ausgedehnt ist, sodass er der hinteren Reichweite der Schwimmblase Platz macht. Die beiden neuen Arten wurden in der populären und/oder wissenschaftlichen Literatur bisher als T. griffithsi fehlbestimmt. Trimma marinae n. sp. ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: große, bilaterale, offene Nasengrube; wenige oder gar keine Melanophoren am Schwanzstiel; keine Schuppen auf der Wange; normalerweise zwei Schuppenreihen vor der Analflossenbasis; ein verlängerter zweiter Flossenstrahl in der ersten Rückenflosse und ein rundlicher medialer Grat auf der Schnauze und dem vorderen Interorbitalbereich. Trimma nasa n. sp. unterscheidet sich durch einen kleinen Nasalsack mit röhrenförmiger vorderer Öffnung und einem erhabenen Grat an der hinteren Öffnung; einen großen Fleck aus Melanophoren und dunkelbraunen Chromatophoren über dem hypuralen Bereich des Schwanzstiels; eine dunkle Tönung über dem Abdominalbereich; keine Schuppen an der Wange; normalerweise vier bis fünf Reihen von Schuppen vor der Analflossenbasis; eine breite Interorbitalregion mit einem rundlichen medialen Grat auf der Schnauze und dem vorderen Interorbitalbereich sowie normalerweise einen dünnen dunklen Streifen von der Oberlippe bis zum Mittelbereich des Interorbitals.
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Randall, J. E. (2005): Chlorurus perspicillatus x C. sordidus, a hybrid parrotfish from the Hawaiian Islands. aqua 10(1), 39-43
Zusammenfassung:
Dokumentiert wird ein Hybride der hawaiianischen Papageifische (Scaridae) von Chlorurus perspicillatus x C. sordidus. Für die Hybridbildung aus den genannten Arten sprechen das dazwischen liegende Farbmuster, die Zahl der Wangenschuppen und eine DNA-Analyse.
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[Inhalt 10(1)]
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